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Zweites Hilfspaket: Poing zahlt Vereinen 15.900 Euro an Corona-Unterstützung

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Von: Armin Rösl

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Geld
Vergangenes Jahr waren es 22.000 Euro, heuert hat die Gemeinde Poing 15.900 Euro ausbezahlt. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Zum zweiten Mal zahlt die Gemeinde Poing aus einem eigens eingerichteten Corona-Hilfsfonds Unterstützungsgelder an örtliche Vereine. Dieses Mal sind es 15.900 Euro.

Poing – Die Idee hatte Bürgermeister Thomas Stark schon kurz nach seinem Amtsantritt im Mai 2020 verkündet: Das eingesparte Geld für Ausgaben am Volksfest (zum Beispiel Ehrenamtsempfang und Seniorennachmittags), das wegen Corona 2020 abgesagt worden war, soll in einen Corona-Hilfsfonds für Poinger Vereine fließen. Bei Bedarf bzw. auf Antrag sollten daraus Gelder gezahlt werden. Beispielsweise, um Einnahmeverluste durch ausgefallene Veranstaltungen abzudecken.

Poing: Geld aus abgesagtem Volksfest

Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde insgesamt 22.000 Euro ausbezahlt: 8000 Euro an den Burschenverein, 7000 Euro an das Familienzentrum, 5000 Euro an die Musikkapelle und 2000 Euro für das Vereinskartell. Weil sich die Corona-Lage nicht wesentlich verändert hat und das Volksfest auch in diesem Jahr ausfallen musste, hat die Gemeinde heuer ein weiteres Mal das Hilfspaket angeboten. „Als Zeichen der Solidarität und der Dankbarkeit“, heißt es in einer Bekanntgabe des Bürgermeisters, die jetzt in der Gemeinderatssitzung verlesen worden ist. Weiter: „Das ehrenamtliche Engagement ist für die Gemeinde sehr wichtig.“

Vier Poinger Vereine haben Unterstützung beantragt

Insgesamt seien 50 Vereine angeschrieben und über das Hilfsangebot informiert worden. Laut Verwaltung haben sechs Vereine um Unterstützung gebeten. Einer von ihnen habe um Kostenübernahme für eine Anzeige zur Nachwuchsförderung im Ortsnachrichtenblatt gebeten, die Gemeinde habe eine Zusage für zwei Anzeigen ausgesprochen.

Konkrete finanzielle Unterstützung beantragt hatten letztlich vier Vereine – das Geld (insgesamt 15.900 Euro) wurde wie folgt gewährt, gab Bürgermeister Stark im Gemeinderat bekannt:

• Familienzentrum: 7400 Euro (für den Kauf von zwei Luftreinigungsgeräten);
• Musikkapelle: 4000 Euro;
• Vereinskartell der Gemeinde Poing: 2500 Euro;
• Modellbahnclub: 2000 Euro plus Erlass der Hallenmiete für die nächste Ausstellungsveranstaltung.

Wie die Verwaltung in der Gemeinderatssitzung mitteilte, haben diese Vereine „erhebliche Einbußen nachgewiesen, die sich aufgrund laufender Zahlungsverpflichtungen wie Gehälter oder Mieten und fehlenden Einnahmen vor allem durch die Absage von Veranstaltungen und Angeboten (Familienzentrum, Musikkapelle und Vereinskartell) durch die Corona-Einschränkungen ergaben.“

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