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Registrierte Fälle seit Januar. Das Kürzel "NOZ" steht für Neues Ortszentrum.

Vandalismus

Diese Liste ist kein Spaß

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Die Vandalismus-Serie in Poing reißt nicht ab. In den vergangenen sechs Monaten hat es 30 Fälle gegeben, seit Januar waren es 16. Gesamtschaden: knapp 16.000 Euro.

Sämtliche Überwachungskameras im Park & Ride-Gebäude am S-Bahnhof zerstört, Scheiben eingeschlagen, Schilder beschmiert, Graffiti an allen möglichen Stellen: Die Vandalismus-Liste in der Gemeinde Poing ist lang. Seit November 2015 sind 30 Fälle bekannt, bei denen ausschließlich öffentliche Einrichtungen und Flächen beschädigt worden sind. Den Gesamtschaden gibt die Verwaltung mit 15 900 Euro an.

Seit Anfang Januar musste die Verwaltung 16 Taten verzeichnen, die meisten davon Graffiti-Schmierereien. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf insgesamt 7650 Euro, davon fallen allein 4000 Euro auf eine große Scheibe an der Lärmschutzwand am S-Bahnhof, Höhe Jugendzentrum.

In den vergangenen Wochen hat die Gemeinde Poing mehrmals Belohnungen ausgesetzt für konkrete Hinweise, die zu den Übeltätern führen. Bislang ohne Erfolg, wie Rathaus-Geschäftsführer Thomas Stark berichtet.

Im Zeitraum Mai bis Oktober 2015, in dem ein Sicherheitsdienst in Poing beauftragt war, hat es laut Stark ebenfalls Vandalismusschäden gegeben: zwölf Fälle mit einer Summe von 4125 Euro. Seitdem der Dienst an Wochenende nicht mehr auf Streife geht (seit November), waren es bis heute 30 Fälle. Ob die Gemeinde Poing auch heuer einen Ordnungsdienst beauftragen wird, steht laut Stark nicht fest. Eine Entscheidung darüber müsse der Gemeinderat treffen.

Armin Rösl

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