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Auf der Wiese am „Polizei-Spielplatz“ wird von Frühjahr 2017 bis Herbst 2018 der Kindergarten am Endbachweg übergangsweise untergebracht. Rund 100 Kinder werden die Einrichtung besuchen, was zu hohem Bring- und Holverkehr in der Hohenzollernstraße (im Hintergrund rechts) führen wird.

Provisiorium

Engpass wegen Kindergarten

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Weil der Katholische Kindergarten am Endbachweg abgerissen und neu gebaut wird, benötigen die rund 100 Kinder samt Erzieher ein vorübergehende Bleibe. Die wird an der Hohenzollernstraße errichtet, neben dem "Polizei-Spielplatz". Anwohner befürchten ein Verkehrschaos.

Etwa 100 Kinder und ihre Erzieher werden in dem Provisorium untergebracht sein, das im Frühjahr 2017 aufgestellt und im Herbst 2018 wieder abgebaut werden wird. Es sind die Mädchen und Buben des Katholischen Kindergartens am Endbachweg, die auf der Fläche an der Hohenzollernstraße, unmittelbar neben dem Verkehrsübungsgelände und dem „Polizei-Spielplatz“, vorübergehend eine Bleibe bekommen. Anwohner der Hohenzollernstraße, die als Spielstraße ausgewiesen ist, befürchten ein Verkehrschaos durch Eltern, die ihre Kinder in der Früh hinbringen und nachmittags wieder abholen. „Es wird nicht optimal werden“, gab Bürgermeister Albert Hingerl in der letzten Gemeinderatssitzung 2015 zu. Dort wurden die Pläne für das Provisorium vorgestellt.

Grund für diese Maßnahme ist der Abbruch und Neubau des Kindergartens am Endbachweg. Wie berichtet, ist der Zustand des Gebäudes derart marode, dass eine Sanierung zu aufwändig und zu teuer wäre. Deshalb wird es abgerissen und auf dem Gelände, direkt an der Bahnlinie, wird ein neuer Kindergarten errichtet. Der soll im September 2018 fertig sein und wird einem Maulwurfshügel gleichen: Die Einrichtung wird in einem Erdwall integriert, der als Lärmschutz dient. Kosten: knapp vier Millionen Euro. Davon zahlt das Erzbischöfliche Ordinariat ein Drittel, die Gemeinde Poing zwei Drittel. So ist es vertraglich festgelegt.

Die Module, die während des Abbruchs und Neubaus an der Hohenzollernstraße aufgestellt werden, schlagen laut beauftragtem Planungsbüro Kunze + Seeholzer mit etwa 333.000 Euro zu Buche. Hier ist die Kostenverteilung anders herum: ein Drittel die Gemeinde Poing, zwei Drittel das Ordinariat der Erzdiözese München und Freising, erläuterte Hingerl.

Lange war über den Kindergarten am Endbachweg diskutiert worden. Für viele Eltern zu lange. Während das Ordinariat mit dem Bau der neuen Pfarrkirche an der Gruber Straße längst begonnen hat, ist beim maroden Kindergarten bis heute nichts passiert. Die Kirche wird im Sommer 2017 fertig sein, der neue Kindergarten eineinhalb Jahre später. „Ich bedauere, dass der Kindergarten länger dauert als die Kirche“, sagte Bürgermeister Albert Hingerl am Ende der Gemeinderatssitzung. Das Gremium hat sowohl der Planung für die neue Einrichtung als auch für das Provisorium zugestimmt.

Armin Rösl

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