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Nach der Einweihung wurde mit der ganzen Gemeinde gefeiert.

Poinger Tansania-Reisegruppe berichtet von spannenden Tagen in der Partnergemeinde Palangavanu

Unvergesslicher Kraftakt

Das Projekt war mit zahlreichen Schwierigkeiten und Missverständnissen verbunden. Aber zum Schluss hat alles geklappt.

Poing – Vier Wochen reisten sie durch Tansania, Höhepunkt war die Einweihung eines neuen Kindergartens in Palangavanu. Die Einrichtung mit den Partnern der Evangelischen Gemeinden Poing und Markt Schwaben zu realisieren, war ein wahrer Kraftakt mit zahlreichen Unbekannten und unvorhersehbaren Ereignissen. So wie sie in einem afrikanischen Land zum Alltag gehören. Deshalb wurde es der Partnerschaftsbeauftragten Christa Müller und ihren Mitreisenden Rosemarie Hennig, Dorothea Gierl, Christa Herzog, Ludwig Lanzl, Karl-Heinz Rattmann und Herbert Dullnig in dieser Zeit nie langweilig.

Auch nicht während jener Tage, die sie in der Partnergemeinde Palangavanu verbrachten. Rund eine Woche waren sie dort zu Gast, täglich um sieben Uhr früh bei der Morgenandacht und nahezu täglich bei Gesprächen rund um die Partnerschaft. Im Gepäck hatten die Gäste aus Poing und Markt Schwaben Spendengelder für Aidswaisen, zum Ankauf von Schulmilch, Schulgeld, mehrere Pakete Schulhefte für die Kinder, Weiterbildung der Kindergärtnerinnen und die Ausbildung des blinden Freddy.

Sie finanzierten aus Eigenmitteln als „persönliches Geschenk“ zehn Matratzen für Zimmer im neuen Kindergarten und luden das ganze Dorf zum Festessen nach dessen Einweihung durch drei Bischöfe und viele weitere Würdenträger ein. Über all diese Ereignisse und unvergesslichen Erlebnisse in und um die Partnergemeinde Palangavanu im Süden von Tansania werden die Reisenden am Samstag, 6. Januar, (Dreikönigstag) ab 15 Uhr in der Evangelischen Christuskirche Poing (Gebrüder-Asam-Straße 6) berichten. Der gleiche Vortrag findet im Evangelischen Gemeindezentrum von Markt Schwaben am Donnerstag, 11. Januar, um 19.30 Uhr statt.

Mit Kurzfilmen und Bildern direkt aus dem Dorf, Einweihung des Kindergartens, vom überschwänglichen Empfang und der Verabschiedung, vom neuen Pfarrer und dem schwierigen Leben der Menschen. Mit Erklärungen, warum die Partnerschaft auf Augenhöhe mit den Familien und Gläubigen in Palangavanu so ungemein wichtig ist.

Dazu gibt es afrikanische Live-Musik mit Tola Sholana, der Trommelgruppe „Jankara“, Plätzchen und Tee, persönliche Gespräche und Informationen.

Rosemarie Hennig wird über die problematische Situation der Kinder und Frauen sprechen.

Ludwig Lanzl berichtet von der Entstehung des Kindergartens mit allen Schwierigkeiten, Mithilfe der Einheimischen und Missverständnissen bei der Umsetzung der Baupläne. Spannung und Spaß sind an diesem Nachmittag garantiert.  dul

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