"Prozesse schuld an Verteuerung"

Ebersberg - Die Meldung über die 12 Millionen Euro Mehrkosten bei der Ebersberger Südumgehung hat eine Debatte um den Sinn dieser Straße wiederbelebt. Die CSU reagierte jetzt auf die Kritik der Grünen.

"Erst die Ebersberger Südumgehung erbittert bekämpfen, dann den Bau durch ständig neue Forderungen und Prozesse bis vors höchste deutsche Verwaltungsgericht um Jahre verzögern ­ und jetzt empören sich genau diese Leute darüber, dass die tatsächlichen Baukosten jetzt höher sind als im Jahre 1989 errechnet", meldete sich gestern CSU-Ortsvorsitzender Florian Brilmayer zu Wort. In der Wochenendausgabe der Ebersberger Zeitung hatte Bettina Goldner vom Ortsvorstand der Grünen die von ihrer Partei mitgetragenen Prozesse als legitim bezeichnet. "Jeder, der die Preise von heute mit den Preisen von vor 20 Jahren vergleicht, wird feststellen, dass sich allgemein ganz erhebliche Steigerungen ergeben haben, und zwar aus verschiedensten Gründen", argumentiert hingegen Brilmayer.

"Durch ihre jahrelange Blockade- und Verzögerungstaktik tragen die Verzögerer und niemand anderer die Hauptverantwortung für diese Kostensteigerungen. Der Vorwurf es handle sich hierbei um Betrug am Steuerzahler durch die zuständigen Behörden ist somit mehr als abwegig und an Unsinnigkeit kaum zu überbieten", so der CSU-Ortsvorsitzende.

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