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Sanierung der Glonner Schule abgeschlossen

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Bürgermeister Martin Esterl lobte die große Geduld der Lehrer und Schüler während der Bauphase. Foto: GErneth
Bürgermeister Martin Esterl lobte die große Geduld der Lehrer und Schüler während der Bauphase. Foto: GErneth

Glonn - Das Raumklima in den Klassenzimmern ist stark verbessert worden. Mit einem bunten Festakt wurde der Abschluss der energetischen Sanierung der Grund- und Mittelschule Glonn gefeiert.

Lärm, Staub, Löcher in den Wänden, Kabel von den Decken - dies alles gehört der Vergangenheit an. „Eine Operation ohne Narkose bei laufendem Schulbetrieb“, nannte Bürgermeister Martin Esterl die gut zweijährige Bauphase. Großes Lob sprach Esterl den Schülern, den Lehrern sowie der Schulleitung für ihre Geduld aus, denn die Baumaßnahme habe bei allen Beteiligten viel Energie geschluckt. Seinen Dank richtete Esterl auch an alle Firmen, Handwerker, die sehr gute Arbeit geleistet und dafür gesorgt hätten, dass der Unterricht nicht übermäßig strapaziert worden sei. Hervorzuheben sei die Arbeit des Glonner Architekten Martin Wäsler, der nahezu jeden Tag an der Schule gewesen sei, um die Baumaßnahme mit den rund 25 beteiligten Firmen zu koordinieren und zu überwachen.

„Im Auge des Taifuns“ habe sich zu fast jeder Tages- und Nachtzeit Hausmeister Werner Wacht befunden als Schnittstelle zwischen Firmen und Schule. Mit donnerndem Applaus bedankten sich Schüler und Lehrer für sein Engagement. „Die zwei Jahre haben sich rentiert“, resümierte Schulleiter Karl-Alexander Groitl die Bauphase. Die Sanierung sei für Kinder und Lehrer eine große Belastung gewesen, doch jetzt freuten sich alle an den schönen neuen Klassenzimmern und dem guten Raumklima. Der Unterschied zu der nicht sanierten Mittelschule sei deutlich zu spüren, so Groitl.

Was eine energetische Sanierung für ein Gebäude eigentlich bedeutet, erklärte Architekt Martin Wäsler ganz bildlich an sich selber mit Mütze und Mantel. Rund 2500 Quadratmeter der Schule seien energetisch saniert worden, damit können in Zukunft rund 30 000 Liter Heizöl jährlich eingespart werden, berichtete Wäsler. Rund 2,5 Millionen Euro sind in zwei Bauabschnitten in die Schule geflossen. Im letzten Jahr wurden Dämmung, hochwertige Fenster sowie eine schöne Lärchenholzfassade gebaut, heuer wurden Lüftungs- und Brandschautzmaßnahmen durchgeführt. Mit einem Baustellen-Rap, Handwerker-Liedern und einer Schilderung der Bauphase in Schüleraufsätzen kamen die Schüler zu Wort. Staub, Dreck und Lärm haben auch sie oft genervt, doch ihr Fazit lautet: „Wir arbeiten gern an einer schönen und mordernen Schule“.

Von Christine Gerneth

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