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Die Bonschap-Gruft auf dem Gemeindefriedhof in Markt Schwaben. Die Hoffnung auf eine baldige Sanierung ist gewachsen.

Bonschap-Gruft in Markt Schwaben

Sanierung in Sicht

Seit über zwei Jahrzehnten befasst sich die Schwabener Kommunalpolitik immer wieder mal mit der Sanierung der Bonschap-Gruft auf dem Friedhof. Eine Lösung des Problems hat man bis heute nicht gefunden. Doch es zeichnet sich jetzt eine erfolgversprechende Entwicklung ab.

Markt Schwaben – Es schien zuletzt fast so, als würde sich in Sachen Bonschap-Gruft auf dem Schwabener Friedhof nichts mehr tun. Dabei geht es um jene Familiengruft, die sich seit Jahren in einem eher bedauernswerten Zustand befindet. Hätte der frühere Dritte Bürgermeister Josef Blasi nicht mehr oder weniger eigenmächtig vor einigen Jahren kommunale Mittel in die Hand genommen, niemand könnte heuer mit Gewissheit sagen, ob das kleine Gebäude inmitten des Schwabener Gottesackers überhaupt noch stehen würde.

Einer, der sich mit Blasi stets um den Erhalt der Gruft bemühte, war und ist der amtierende Vizebürgermeister Albert Hones. Auf ihn ging zuletzt auch ein Antrag an die Gemeinde zurück, worin Hones fragte, wie man in Zukunft mit der dringend sanierungsbedürftigen Gruft verfahren wolle. Handlungsbedarf sah und sieht der CSU-Ratsherr deshalb, weil Nachkommen der Bonschaps (wir berichteten bereits) zuletzt signalisiert hatten, einmalig nochmals 5000 Euro für den Erhalt aufwenden zu wollen, danach dann aber nichts mehr.

Am Rande der Dezember-Sitzung des Marktgemeinderates berichtete Schwabens Bürgermeister Georg Hohmann (SPD) davon, dass in einer vorangegangenen nichtöffentlichen Sitzung grundsätzlich entschieden worden sei, kommunale Mittel einsetzen für die Bonschap-Gruft einsetzen zu wollen.

Was das konkret bedeutet, wisse man noch nicht, so Hones auf Anfrage derEZ. Die bis zuletzt existente Kostenschätzung für eine Sanierung sei nicht mehr gültig, fügte er an. Daher werde es in dieser Angelegenheit irgendwann einmal erste Aufgabe sein, eine neue Kostenübersicht zu bekommen, danach den Denkmalschutz mit ins Boot zu holen und dann gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Hones sprach davon, dass man wohl von einer Totalsanierung ausgehen müsse. Tor, Dach und Gemäuer seien dringend erneuerungsbedürftig.

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