Die Gemeinde lässt prüfen, was es kosten wird, wenn man den Wasserturm in Markt Schwaben umbaut zu einer Aussichtsplattform. Foto: jödo

Schöne Aussichten

Markt Schwaben - Was wird es kosten, um aus dem Wasserturm eine Aussichtsplattform zu machen? Einen entsprechenden Auftrag für ein Kostenkonzept hat der Bauausschuss einstimmig auf den Weg gebracht.

Viele Jahre war der Wasserturm im Ortskern in Privatbesitz. Dann, auch schon vor Jahren, erfolgte eine Schenkung an die Gemeinde mit Auflagen. Zwischenzeitlich hat die Kommune das Bauwerk zumindest schon von außen wieder in Stand gesetzt. Nach dem Tod der früheren Besitzerin ist nun aber die Zeit gekommen, sich umfassender Gedanken zu machen, wie und ob man den Turm neben dem Bürgersaal nutzen möchte. Bürgermeister Bernhard Winter hatte schon mehrfach davon gesprochen, hier eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform schaffen zu wollen.

Erste Überlegungen dazu stellte nun der Bauausschuss an. Das Gremium rang sich schließlich dazu durch, ein Kostenkonzept in Auftrag zu geben und für diese Vorplanungen das Architektenbüro Steffelbauer zu beauftragen. Markus Steffelbauer kennt das Gebäude sehr gut. Vor Jahren spielte er einmal mit dem Gedanken, in den Turm sein Büro zu integrieren. Aus verschiedenen Gründen war es jedoch nicht dazu gekommen.

Im Ausschuss berichtete Steffelbauer, einst CSU-Gemeinderat, dass im Turminnern eine industrielle Stahltreppe installiert werden könnte. Das Dach müsse man komplett erneuern und etwas tiefer wieder einbauen, damit im Bereich der Zinnen eine ausreichend hohe Sturzsicherheit für Besucher entstehen kann. Aus denkmalschützerischen und optischen Gründen sei es nicht ideal, zwischen den Zinnen noch Füllungen anzubringen.

Ratsherr Joseph Riexinger forderte ein genaueres Nutzungskonzept; insbesondere Aussagen, wie der öffentliche Zugang geregelt werden soll. Winter stellt sich hier eine ehrenamtliche Lösung vor. Toni Richter und Franz Kolbeck äußerten sich recht skeptisch. So wünschenswert eine Nutzung des Wasserturms sei, so groß das Risiko von Nachfolgekosten, hieß es.

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