Die Jury und die „Gute Form“ (v.li.): Hausherr Oliver Brandhuber, Obermeister Johann M. Wieser, dessen Vorgänger Martin Finauer, Richard Stanzel von der Schreinerinnung Freising, Simon Butz (Meisterschule München), Sabine Heine (Ebersberger Zeitung), Bernhard Failer von der Raiffeisenbank Ebersberg und Architekt Markus Steffelbauer. Foto: jro

Schreinergesellen sind in guter Form

Zorneding - Was ist eigentlich eine gute Form? Schön soll sie sein und klar. Aber auch funktionell. Und handwerklich gut gemacht. Alljährlich begibt sich die Schreinerinnung Ebersberg auf die Suche nach der guten Form.

Der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb „Die gute Form“ richtet sich ausdrücklich an den Schreinernachwuchs. Dabei werden Gesellenstücke nach Originalität, Gestaltungsqualität, Modernität, Funktionalität und technischer Qualität beurteilt.

In der Raiffeisenbank Zorneding hat sich eine Jury getroffen, um die beste gute Form auszuwählen. Sechs junge Schreinergesellen aus dem Landkreis Ebersberg haben sich heuer am Wettbewerb beteiligt. Unter der Federführung von Johann M. Wieser, dem neuen Obermeister der Schreinerinnung Ebersberg, studierte die Jury die eingereichten Gesellenstücke: Sideboards, Garderobe und ein Regal. Die Qualität insgesamt war, wie man es von Landkreis-Schreinern erwarten kann, sehr hoch.

Diesjähriger Gewinner der Auszeichnung „Die gute Form“ ist Michael Täuber. Der frisch gebackene Geselle hat sein Handwerk bei der Schreinerei Lechner in Grafing gelernt, und mit seinem ungewöhnlichen Regal aus Zwetschgen- und Ahornholz und ineinandergreifenden Quadraten überzeugt. Das Regal wird nun auch am Landeswettbewerb teilnehmen.

Den zweiten Platz hat Florian Pech (Schreinerei Hubert Reim, Pliening) gewonnen. Er machte Eindruck mit seinem kleinen, eleganten Sideboard, bei dem er Oliveschen-Holz mit bunten Acrylglasscheiben flott kombiniert hat. Den dritten Platz hat sich Konstantin Rupert Voß mit einer Garderobe aus Spitzahorn und Nussbaumholz geholt. Der Geselle aus der Schreinerei Wieser in Lorenzenberg hat dabei viel Wert auf Details gelegt - und nicht einmal den Stiefelknecht vergessen.

Die sechs Gesellenstücke sind in den kommenden Wochen in der Raiffeisenbank Zorneding ausgestellt. sh

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