Verspätungen auf der Stammstrecke - aus zwei Gründen

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Schwerstarbeit für die Feuerwehr

Pferd droht in Misthaufen zu versinken

Grafing - Schwerarbeit leistete am Montagmorgen die Grafinger Feuerwehr. Bei einer Tierrettung standen die Einsatzkräfte zum Teil bis zu den Knien in einem Misthaufen. Ein Pferd war dort eingesunken und konnte sich nicht mehr befreien.

Gegen 8.10 Uhr erreichte die Feuerwehr der Alarm. „Rettung eines Großtieres“. Die Einsatzkräfte wurden aufgefordert, nicht mit Sirene und Blaulicht in die Mühlenstraße zu fahren. Dort war auf einem Reiterhof ein Pferd in einen Misthaufen galoppiert und mit den Hinterbeinen derart eingesunken, dass sich das Tier selbst nicht mehr befreien konnte. Mit den Vorderläufen war das Pferd noch über eine Mauer gelangt, der Rumpf blieb hoffnungslos stecken.

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Die Einsatzkräfte kletterten auf den Haufen Pferdemist und legten mit vereinten Kräften Ketten um den Rumpf des gefangenen Pferdes. Vor Ort war auch ein Veterinär, der dem Tier eine Beruhigungsspritze verabreichte. Dabei schien das Pferd aber nach Auskunft von Augenzeugen zu kollabieren. Die Feuerwehrmänner holten das Tier anschließend mit der Drehleiter aus seiner misslichen Lage. Es wurde auf der Weide auf die Seite gelegt, wo es sich schwer schnaufend von den Strapazen erholen sollte. Nach Angaben seiner Besitzerin steht es inzwischen wieder wohlbehalten in seiner Box. 

Von Michael Seeholzer

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