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Sieg muss es sein

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Ebersberg - Ebersbergs Bezirksoberliga-Handballer am Sonntag im Heimduell mit dem TuS Prien.

Der Ebersberger Handball-Trainer wird an diesem Wochenende wohl selbst eingreifen. Mit Beginn der heißen Phase im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga muss Florian Wust mit Felix Mäsel und Florian Bamberger auf zwei tragende Säulen seines Teams verzichten - und daher wohl selbst ins Trikot schlüpfen und auflaufen.

„Wir müssen alles versuchen, um zu gewinnen“, sagt der Coach des TSV Ebersberg vor der wichtigen Partie gegen den TuS Prien am Sonntag (18 Uhr) in eigener Halle. „Wenn das bedeutet, dass ich auch spielen muss, dann ist das eben so.“

Denn das junge Ebersberger Team steht gehörig unter Druck - die Lage im Abstiegskampf der Bezirksoberliga spitzt sich weiter zu. Doch die Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von etwa 20 Jahren hat am vergangenen Wochenende gegen den Spitzenreiter aus Ismaning unter Beweis gestellt, dass sie das Potenzial für die Klasse besitzt. 50 Minuten lang hatte der TSV den Tabellenführer am Rande einer Niederlage und musste sich erst in den Schlussminuten der individuellen Klasse der Ismaninger beugen.

„Das war von unserer Entwicklung her ein wichtiger Schritt nach vorne“, betonte dementsprechend der Ebersberger Trainer. „Aber Ismaning muss man nicht schlagen - Prien sollten wir schlagen.“ Doch trotz der schwerwiegenden Ausfälle setzt Wust weiterhin auf die Jugend. Sein Engagement als Spieler will der Coach nur als Notlösung verstanden wissen: „Die Jungs haben einen Sieg gegen Prien drauf. Sie können das alleine lösen.“ Und sie werden es lösen müssen. hbe

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