Landrat Robert Niedergesäß (li.) mit den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern vor dem Ebersberger Landratsamt, wo am Mittwoch die Auszeichnung stattfand. Foto: Stefan Rossmann

Sie sind Vorbilder

Ebersberg - „Hier sieht es ja aus, wie an Weihnachten“, freute sich Landrat Robert Niedergesäß.

34 Geschenke für die besten Abschlussschüler des Quali und der M10-Klassen an den Mittelschulen im Landkreis lagen auf dem Tisch im Landratsamt. In einer Feierstunde wurden die Absolventen ausgezeichnet.

Die Jahrgangsbesten der jeweiligen Schulen wurden einzeln aufgerufen. Schulrat Wolfgang Michalke stellte die Jugendlichen vor, erzählte etwas über ihre Hobbys und die weiteren Ziele. Dabei wurde offensichtlich, dass viele der Schüler nach dem Quali den M-Zweig besuchen wollen, um die Mittlere Reife zu erhalten. Viele von denen, die diese Hürde bereits geschafft haben und ebenfalls ausgezeichnet wurden, wollen nun die Fachoberschule besuchen. Der Landrat bedankte sich bei Michalke für die Moderation, die er als „amüsantes Improvisationstheater“ bezeichnete.

Schulamtsleiterin Angela Sauter gratulierte den Absolventen. Sie dankte aber auch den Eltern, „die die Kinder erzogen“ und den Lehrern, „die sie ermutigt und motiviert haben“. Niedergesäß sprach von einem Fundament, das der Abschluss für die Zukunft der Absolventen biete. Die Jugendlichen sollten nun ihren Weg mit „Überzeugung und Konsequenz“ weiter gehen. Arbeit sei ein wichtiger Teil des Lebens. Die Arbeit solle jedoch nicht nur zum Geldverdienen da sein, sondern auch Spaß machen.

Michalke appellierte an die Abschlussschüler, sich ihrer Vorbildfunktion auch für andere Schüler bewusst zu sein. „Ihr habt gelernt, dass sich Lernen lohnt. Ihr habt mit Sicherheit euren Eltern und Lehrern Freude bereitet.“

„Nach oben gibt es keine Grenze“, betonte der stellvertretende Kreishandwerksmeister Peter Heimann in seiner Ansprache. „Man kann alles erreichen“, wenn man nicht stehen bleibe und nicht aufhöre, sich weiter zu entwickeln, gab er den Absolventen mit auf den Weg.

Die Quali-Besten:

Maria Bayer, Johannes Zacherl (beide Aßling). Lisa Niedermaier, Eva-Maria Kerschl (beide Ebersberg). Lola Jakob, Sofia Baumann (beide Glonn). Julian Schöpp, Matthias Tietze (beide Grafing). André Bickley, Alexander Hübel (beide Kirchseeon). Hajzer Istogu, Miriam Reinhardt (beide Markt Schwaben). Aleksandar Dimitrov, Margarita Shishkova (beide Poing). Antonia Meister, Louis Woppert (beide Vaterstetten). Elias Hofmann, Katharina Sabatier (beide Montessori-Schule Niederseeon). Maxi Paula Boos, Tim Frauenberger (beide Zinneberg).

Die Besten der M10:

Veronika Pogadl, Leon Bünning (beide Aßling). Nadine Spirgatis, Kristina Kaupe (beide Ebersberg). Nadja Geisberger, Konstantina Raz (beide Markt Schwaben). Franziska Harant, Rosina Steinberg, Vitus Greitl (alle Montessori Niederseeon), Daniela Märkl, Amalija Gavrilovic (beide Poing). Alexandra Kuhnmünch, Ginetta-Maria Brandenburger, Marc Spengler (alle Vaterstetten).

Von Annika Koepp

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