„Poing war die schönste Zeit“: Polizeichef Rudolf Hochhard geht in Pension. foto: dz

Sondereinsatz zum Dienstende

Poing - Rudolf Hochhard, Leiter der Polizeiinspektion Poing, geht in Pension. Am Donnerstag hatte er seinen letzten Arbeitstag - mit einem Sondereinsatz.

Fünf Jahre war Rudolf Hochhard der Chef der Poinger Polizei, am 31. Dezember endet seine Dienstzeit. Am Donnerstag hatte der fast 60-Jährige seinen letzten Arbeitstag, jetzt feiert er die restlichen Urlaubstage ab.

Am letzten Tag war ein Sondereinsatz angesagt: Hochhard hatte für alle Kollegen Weißwürste und Brezn dabei, gemeinsam blickte man nochmal zurück, was in den vergangenen fünf Jahren im Dienstbereich der PI Poing (von hier aus werden rund 70.000 Bürger der Gemeinden Poing, Pliening, Anzing, Forstinning, Markt Schwaben, Vaterstetten und Zorneding betreut) geschah.

Rudolf Hochhard bezeichnet die letzten fünf Jahre seiner Dienstzeit in Poing als "die schönsten Jahre", in denen er aber auch "die schrecklichsten Momente" erleben musste. So zum Beispiel im August 2002 den so genannten Badewannenmord, als die in Poing lebende Gudrun Wudy brutal ermordet wurde. Oder im Jahr 2005 den plötzlichen Tod des beliebten Polizeikollegen Georg Becker, der mit 43 Jahren im Fitnessstudio starb.

Aber es gab auch ungewöhnliche und amüsante Fälle, zum Beispiel der jener Frau aus Poing, die lieber ins Gefängnis wollte, als die angemahnten Strafzettel zu zahlen. Als Begründung gab sie an, endlich mal Urlaub machen zu wollen von Daheim, wo sie ständig den arbeitslosen und faulen Mann bekochen und die Familie versorgen müsse.

Zum Abschluss haben die Kollegen Rudolf Hochhard noch eine Lebensaufgabe geschenkt: einen neun Wochen alten Riesenschnauzer-Welpen. (rm)

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