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Spendengeld geht an Waisenkinder

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Gabriele Söllheim,
Leiterin des Gymnasiums Kirchseeon.
Gabriele Söllheim, Leiterin des Gymnasiums Kirchseeon.

Kirchseeon - Im Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Zorneding-Baldham und dem Rotary-Club Ebersberg-Grafing hat das Gymnasium Kirchseeon Waisenkinder in Japan als Empfänger seiner Spendengelder ausgesucht.

Das teilte Schulleiterin Gabriele Söllheim mit. Es geht um die Summe von über 33 000 Euro, die bei einem Spendenlauf zusammengekommen war.

„Dieses Geld geht an ein Waisenkinderprojekt in der Stadt Rikuzentakata in der Provinz Iwate. Die Verbindung zu Rikuzentakata konnte über die Deutsch-Japanische Gesellschaft hergestellt werden“, so Söllheim in einem Brief an die Eltern. Einige von ihnen hatten im Vofeld kritisiert, dass zunächst keine Verwendung für die Spenden gefunden und diese beim Rotary-Club „zwischengelagert“ wurden.

In der Stadt Rikuzentakata in Iwate bietet sich nach Angaben der Deutsch-Japanischen Gesellschaft auch ein halbes Jahr nach dem katastrophalen Erdbeben noch ein Bild der Zerstörung, des Chaos und der Hoffnungslosigkeit. Rikuzentakata sei eine Stadt, die durch die gewaltige Kraft des Tsunami fast völlig zerstört wurde. Jeder zehnte Einwohner dieser 24000 Einwohner zählenden Kommune sei bei dem Unglück ums Leben gekommen oder gelte seitdem als vermisst. Allein 160 Kinder seien am 11. März, dem Tag des Erdbebens, durch den Verlust eines oder beider Elternteile Halbwaisen oder Waisen.

Schulleiterin Söllheim: Durch die Spendengelder des Gymnasiums Kirchseeon könnten die Lebenspläne einiger Kinder, nämlich eine gute Schul- und Ausbildung, die in Japan sehr teuer ist, doch noch verwirklicht werden. (ez)

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