„Da kriegst du Augenkrebs“, sagte Bürgermeister Alois Hofstetter nach der Gaststätten-Besichtigung. Foto: sro

Sportgaststätte wird endlich saniert

Steinhöring - Jahrelang hat der TSV darum gebeten, jetzt lässt die Gemeinde Steinhöring die Sportgaststätte renovieren. Grund: ein Pächterwechsel.

Das Gebäude am Sportplatz ist nicht gerade in einem einladenden Zustand. Bis zu 30 000 Euro sollen in die Sanierung der Toiletten einschließlich Abflussleitungen, Einbau eines Fettabscheiders und einer neuen Tür in der Küche sowie Anstrich der Außenfassade investiert werden. Das hat der Gemeinderat beschlossen - bei drei Gegenstimmen von Max Stabernak, Wolfgang Bierwirth und Willi Slowaczek.

„Der Verein hat im Laufe der Jahre viel in die Sportgaststätte investiert“, sagte Gemeinderätin Barbara Sprenger-Lochner (CSU), bis Ende 2011 TSV-Vorsitzende. „Alle Maßnahmen, die auf der Liste stehen, sind absolut notwendig.“ Bürgermeister Alois Hofstetter ist gar erschrocken, als er beim Rundgang durch die Gaststätte die Damentoilette gesehen hat: „Da kriegst du Augenkrebs!“ Hier gehöre neben den neuen Sanitäranlagen auch ein neuer Anstrich hin.

„Die Sanierung muss sein“, räumte Max Stabernak (PWG) ein, „aber 20 000 Euro reichen auch.“ Wenn die Vereinsmitglieder kräftig mit anpacken - so seine Vorstellung. Hofstetter ließ sich darauf nicht ein. Laut Gemeinderatsbeschluss sollen Fachfirmen mit den Arbeiten beauftragt werden.

Weil Hans Weinzierl, der jetztige Pächter der Sportgaststätte, demnächst die Bewirtung im Tullinger Dorfgemeinschaftshaus übernehmen wird, und kein Gastwirt den Pachtvertrag für das marode Wirtshaus unterschreiben würde, hat sich die Gemeinde entschlossen, jetzt zu handeln. Und es scheint auch schon ein ernsthafter Interessent gefunden: ein junger Gastwirt, der bereits einen Gastronomiebetrieb in Steinhöring führt - diesen aber laut Hofstetter dann abgeben will. Verträge sollen in den nächsten Wochen unterschrieben werden.

Von Sabine Heine

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gienger: Neubau oder Wegzug betrifft 1100 Mitarbeiter
Wie geht es weiter mit der Firma Gienger in Markt Schwaben? Das ist derzeit eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Sogar der Wegzug des Unternehmens ist im Gespräch.
Gienger: Neubau oder Wegzug betrifft 1100 Mitarbeiter
Lehrer nicht für alles zuständig
Um Schule im Allgemeinen ging es hauptsächlich bei der Diskussionsrunde auf dem Podium in der Poinger Realschule. Aber nicht nur.  
Lehrer nicht für alles zuständig
Gemeinsam für eine bessere Zukunft - ohne Plastikheftumschläge
Zuerst werden Hefte damit eingebunden, später landen die Plastikumschläge irgendwann einmal im Müll. Die Aßlinger Schüler sagten sich: Das muss nicht sein.
Gemeinsam für eine bessere Zukunft - ohne Plastikheftumschläge
Landkreis trauert um Krankenhauspfarrer Josef Graml
Josef Graml war Pfarrer aus Berufung. Als Krankenhausseelsorger leistete er vielen Menschen im Landkreis Ebersberg 37 Jahre lang seelischen Beistand. Jetzt ist er tot.
Landkreis trauert um Krankenhauspfarrer Josef Graml

Kommentare