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Sie freuen sich auf das Fest (v.l.): Gertrud Hanslmeier-Prockl, Leiterin des Einrichtungsverbundes, Organisator Christian Schächer, und sein Mitarbeiter Ludwig Urban mit dem original Alfa Bertone aus der Serie und der Quickly, die verlost wird.

Großes Fest im Betreuungszentrum Steinhöring

Irgendwie und Sowieso: Der Mythos lebt

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Steinhöring - Der Mythos lebt: vor 30 Jahren flimmerte die Serie „Irgendwie und Sowieso“ das erste Mal über den Bildschirm. Seitdem wurde sie mehrfach wiederholt. Am Samstag, 30. Juli, wird die Kult-Serie, die im magischen Jahr 1968 spielte, bei einem Fest in Steinhöring lebendig.

Dort kann dann unter anderem der original Alfa Bertone besichtigt werden, den im Film Effendi (Robert Giggenbach) fährt. Das Auto mit der Autonummer aus dem Film gehört Christian Schächer aus Steinhöring, geboren 1974, der das Fest organisiert und ein absoluter Fan der Serie ist. Gesehen hat er „Irgendwie und Sowieso“ erstmals 1989 im Fernsehen, zusammen mit seinen Eltern. „Das war einfach cool“, schwärmt er heute. Der Automechaniker Sepp aus der Serie, gespielt von Elmar Wepper, sei sein Vorbild gewesen, erzählt Schächer. Er blieb in der Branche seines Idols. Heute betreibt er eine Autolackiererei in Steinhöring. Und zum Fest wird unter anderem Elmar Wepper kommen. „Ich habe über seine Agentur Kontakt mit ihm aufgenommen, die haben mir seine Telefonnummer gegeben und er hat spontan zugesagt“, erzählt Schächer. „Zuerst hatte ich mich gar nicht getraut, ihn anzurufen.“

Die Kultserie ist für den Steinhöringer ein Teil seines Lebens. „Wenn es mir schlecht geht, dann schaue ich mir ein Folge an und es ist wieder besser.“ Schon seit Jahren sammelt Schächer Erinnerungsstücke aus der Serie. Neben dem Alfa hat er unter anderem ein Original-Drehbuch, Teile des Werkstattzauns und das Fenster, durch das der Sepp im Film in einer zentralen Szene verschwindet. Auch das legendäre Moped des musikverrückten Jungbauern Alfons Kerschbaumer (Ottfried Fischer), alias Sir Quickly, eine NSU Quickly, ist Teil der Sammlung. Wenn alles klappt, wird Fischer ebenfalls beim Fest vorbeischauen. Rund 500 Mopeds hat Schächer inzwischen zusammen getragen. Eine Quickly aus der Sammlung wird verlost, aber nicht die aus der Serie. „Die gebe ich nicht mehr her“, betont der Steinhöringer und lacht.

Zu sehen sind beim Fest übrigens auch Bilder des Fotografen Georg Barth von den Dreharbeiten, die bisher noch nicht zu sehen waren. Auch andere Sammler haben ihr Kommen zugesagt, so der Eigentümer des original Straßenkreuzers Buick Rivera, den der Sepp gefahren hat.

Musik gibt es am Samstag ab 14 Uhr auch vom Feinsten, natürlich aus der Serie. Dafür sorgen die „Panzerknacker“. Das geht dann von den Beach Boys bis Procul Harum. Die Moderation des Festes übernimmt Christoph Thoma vom Bayerischen Rundfunk.

Derzeit wird noch an einer Kopie des Streitwagens gebaut, den Sir Quickly beim Ochsenrennen in der Serie fuhr und auch sonst laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Eine große Zahl an Bechern Himbeerjoghurt wurden ebenfalls schon bestellt. Auch das hat etwas mit der Serie zu tun.

Gertrud Hanslmeier-Prockl, Leiterin des Einrichtungsverbundes, auf dessen Gelände die Fete steigt, ist von der Veranstaltung begeistert. „Wir freuen uns sehr.“ Zum aktuellen Jubiläum werde die Serie derzeit im Fernsehen wiederholt. Die Bewohner des BZ schauten sich die Folgen an. „Sie sind alle absolute Irgendwie-und-Sowieso Fans.“ Der Erlös des Festes ist übrigens für das BZ bestimmt.

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