Rot und Orange sind die Bereiche im Ortskern von Steinhöring markiert, in denen die Bürger erheblich unter dem Straßenlärm der B 304 leiden. Blau gekennzeichnet ist die von Heinrich Hufnagel vorgeschlagene Entlastungstrasse der B 304.

Hufnagel-Trasse als schnelle Lösung

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Steinhöring - Der Bund der Steuerzahler glaubt an eine kostengünstige Umfahrung für Steinhöring. So soll sie aussehen:

Die Nachricht überraschte die lärmgeplagten Steinhöringer - aber im positiven Sinne: Die Ortsumfahrung der B 304 ist in den aktuellen Entwurf der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen worden (wir berichteten). Die Straße hat dabei den Status eines „weiteren Bedarfs mit Planungsrecht“ bekommen. Das bedeutet konkret, dass grundsätzlich an dem Projekt jetzt weitergearbeitet werden kann.

Eine baldige Realisierung dieses Entlastungsbypasses ist damit freilich - zumindest in den nächsten zehn bis 15 Jahren - nicht wahrscheinlicher geworden. Immerhin: „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, meinte Bürgermeister Alois Hofstetter in einer ersten Reaktion.

Am schnellsten gefangen hat sich nach dieser Nachricht der Regionalvorsitzende des Bund der Steuerzahler, Heinrich Hufnagel aus Abersdorf. Er ist mit einem Vorschlag an die Öffentlichkeit gegangen. Seiner Meinung nach wäre eine Entlastungsstraße nämlich mit einem „relativ überschaubaren finanziellen Aufwand“ zu verwirklichen.

Hufnagel schlägt Folgendes vor: Die Bundesstraße könnte auf Höhe des Bauhofes nach Süden verschwenkt werden und würde dann nach der Überquerung der Hintsberger Straße dem Verlauf der Bahnhofstraße folgen. Die Umfahrung müsste nach Vorstellung von Hufnagel an der Ebrach entlang führen und westlich des Betreuungszentrums zwischen den dortigen Gärtnereiflächen und Bärmühle wieder auf die B 304 zurückkehren.

„Das ist mit wenigen Mitteln zu bewerkstelligen“, sagt Hufnagel zu seinem Vorschlag, der den Ortskern von Steinhöring vom Durchgangsverkehr befreien würde. „Lediglich das alte Raiffeisen-Lagerhaus müsste dafür abgerissen werden.“

Hufnagel ist bisher der Einzige, der einen Vorschlag gemacht hat zur künftigen Verkehrsführung. Bürgermeister Alois Hofstetter will alle Alternativen der Bürger zuerst einmal sammeln, meinte er sinngemäß in einem ersten Gespräch mit der Ebersberger Zeitung.

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