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Schauspieler Elmar Wepper bedankt sich mit einem Bild bei Nikolaus Moser aus Forstern, dem Konstrukteur des legendären Schneemobils. Links hinten Veranstalter Christian Schächer, in der Mitte Moderator Christoph Thoma. Jürgen Rossmann

Steinhöring feiert die Kultserie

Irgendwie und Sowieso: Festival der Requisiten

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Steinhöring - Alle waren da: Der Buick „Riviera“, der Ochsenrennwagen, die „Quickly“, der BMW-Barockengel vom „Binser“, der Alfa Bertone vom „Sepp“ mit 166 PS und auch der „Sepp“ selbst.

Schauspieler Elmar Wepper gab am Wochenende persönlich ein Interview, wie das damals eigentlich so war, bei „Irgendwie und Sowieso“.

Es war vermutlich die größte Veranstaltung, die jemals auf dem Gelände des Betreuungszentrums Steinhöring stattgefunden hat. Mehrere Tausend Besucher waren gekommen, um die von Christian Schächer zusammengetragene Requisitensammlung zu besichtigen. Er betreibt in Steinhöring eine Autolackiererei und Unfallinstandsetzung und ist ein bekennender Fan der Kultserie, die kürzlich wieder ausgestrahlt wurde und in der die Stimmung unter den jungen Menschen damals sehr treffend wiedergegeben wurde.

„Wenn du die Schule geschafft hast“, so berichtete Wepper alias „Sepp“ Moderater Christoph Thoma, „dann stand dir die Welt offen“. Natürlich hatten die jungen Menschen damals auch Sorgen, und so glaubte Elmar Wepper seinem Schauspielerkollegen „Otti Fischer“, nicht zu nahe zu treten, als er berichtete, was dieser einmal zu ihm gesagt hatte: „Ich krieg nie eine Freundin, weil ich so fett bin.“ Insofern wirkte die Figur des „Sir Quickly“ in der Serie besonders authentisch, weil sich Fischer offensichtlich ein bisschen selbst spielte, wie Wepper sinngemäß meinte.

Die Besucher auf dem Gelände des Betreuungszentrums wurden nicht müde, die Kultgegenstände von einst zu fotografieren. Unter den Besuchern war auch Nikolaus Moser (82), der Konstrukteur des Schneemobils, mit dem der „Sepp“ herumkurvte. Er wurde von seiner Tochter nach Steinhöring gefahren, weil er bei dem „Revival“-Fest unbedingt dabei sein wollte. Zum Dank erhielt er ein Bild als Erinnerung.

Schächer verband mit der Erinnerung an die Kultserie aus dem Jahr 1986 auch einen guten Zweck. Er verkaufte 2000 Lose zugunsten des Betreuungszentrums Steinhöring.

Bei dem Gewinnspiel gab es eine originale NSU-Quickly zu gewinnen. Also das Moped, das Ottfried Fischer in der Serie den Namen „Sir Quickly“ gab. Fischer kurvte mit dem zierlichen Gefährt durch die Filmszenen, die unter anderem auch in Schwaberwegen im Landkreis Ebersberg aufgenommen wurden. Die ganze Serie spielte in einem fiktiven Ort im Landkreis Ebersberg.

Zu späterer Stunde gab es auch einen Auftritt von Ottfried Fischer selbst - allerdings per Videobotschaft, in der er sich an die „Steinhöringer“ wandte. Zur Unterhaltung spielte die Band „Panzerknacker“ auf, und natürlich musste der „Sepp“ dabei noch einmal auf die Bühne und den Hank-Williams-Song „Jambalaya“ singen.

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