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Vollkommen vernichtet wurde die Maschinenhalle bei dem Brand in Wall in der Gemeinde Steinhöring.

In Wall bei Steinhöring

Nach Großfeuer: Brandursache unklar

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Steinhöring - Der Einsatz beim Großbrand in der Gemeinde Steinhöring war für die Feuerwehrmänner gefährlicher, als es zuerst den Anschein hatte. In der Maschinenhalle befanden sich nämlich Gasflaschen, die hätten explodieren können, informierte  Einsatzleiter Anton Höfer.

Wie berichtet, stand gegen 15 Uhr plötzlich die Maschinenhalle eines landwirtschaftlichen Anwesens in Wall in hellen Flammen. Am Brandort eingesetzt waren neun Atemschutztrupps, sechs C-Rohre und zwei Tragkraftspritzen. Trotz schneller Anfahrt war es den Kräften nicht möglich, die Halle zu retten. „Es drohte, dass das Feuer auch auf das Wohnhaus übergreift. Das konnten wir verhindern“, so der Kommandant der Steinhöringer Feuerwehr, Anton Höfer, der den Einsatz leitete. Durch Funkenflug fing ein Baum Feuer und ein in der Nähe stehender Eselstall. Diese Brandherde konnten schnell gelöscht werden.

Schwierigkeiten bereitete die Wasserversorgung, weil in Wall nur ein Hydrant zur Verfügung steht, der 800 Liter Wasser pro Minute liefert. Zu wenig für ein Schadensereignis dieser Größenordnung. Umso wichtiger war der Einsatz des Steinhöringer Feuerwehrgroßfahrzeuges und die Entnahme von Löschwasser aus einem nahen Bach.

Nach wie vor ungeklärt ist die Ursache des Feuers. Die Ermittlungen der Brandfahnder dauern noch an. Bei dem Großbrand entstand nach Auskunft der Polizei ein Schaden von etwa 50 000 Euro. Im Einsatz waren Feuerwehren aus St. Christoph, Steinhöring, Ebersberg, Tulling, Albaching, Hohenlinden, Oberndorf und Vertreter der Kreisbrandinspektion sowie ein THW-Fachberater und der Rettungsdienst.

Dass der Brandalarm am Sonntag etwa 14.30 Uhr einging, ist für Höfer „ein Glücksfall“. Denn um diese Zeit seien viele Feuerwehrmänner zuhause und deswegen schnell einsatzbereit.

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