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Alle Wege führen zum Kirchenportal: Der zentrale Platz zwischen Schule und Kirche soll zum Verweilen einladen. Das Kriegerdenkmal, das jetzt noch vor dem Rathaus steht, kommt an die Friedhofsmauer (rechts im Plan).

Entwurf im Gemeinderat vorstellt

So soll Steinhörings Ortsmitte aussehen

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Steinhöring - Nun bekommt Steinhöring doch noch eine gute Stube. Jahrelang hat sich in der Ortsmitte so gut wie nichts getan, aber jetzt hat der Gemeinderat in einer Sondersitzung dem Entwurf des Architekturbüros AKFU zugestimmt. Im Frühsommer 2017 soll‘s losgehen

Architektin Sandra Urbaniak stellte den Entwurf vor. Konkret geht es um den Bereich zwischen Kirche und Kinderhaus/Schulhaus mit einem Weg bis hinter zum Rathaus. Grün- und Pflasterflächen wechseln sich im Entwurf der Architektin ab. Freundlich, hell und einladend führen mehrere Wege radial zum neuen Kirchenportal. „Wie Sonnenstrahlen“, umschrieb 2. Bürgermeisterin Martina Lietsch (SPD) begeistert dieses Konzept. Ein Brunnen wird gebaut für die Kinder zum Pritscheln, Bänke sollen zum Verweilen laden. Das Friedhofskreuz bekommt seinen Platz an der Friedhofsmauer, und sogar für das Kriegerdenkmal wurde an diesem zentralen Platz ein geeigneter Standort gefunden – ebenfalls vor der Kirchenmauer und mit eigens gepflasterten Bereich für Gedenkveranstaltungen. Alle Flächen sollen mit farblich changierenden Betonsteinen gepflastert werden.

Die Grünflächen, so die Architektin, werden mit robustem Rasen bepflanzt, so dass diese Flächen auch für Veranstaltungen wie Maibaumaufstellen genutzt werden können. Natürlich wird der neue Dorfplatz barrierefrei gestaltet. Ein durchdachtes Lichtkonzept soll mit modernen Leuchten und Strahlern auch am Abend für ein stimmungsvolles Ambiente sorgen.

„Klasse durchdacht“, lobte Bärbl Starringer (Bürgerliste) das Konzept der Architekten und erntete dafür zustimmendes Kopfnicken von allen Gemeinderäten.

Fragen nach den Kosten ließ Bürgermeister Alois Hofstetter (CSU) erst gar nicht zu: „Erstmal sollten wir doch ausloten, was wir überhaupt wollen.“ Schießlich gehe es doch um ein Vorhaben, das das Ortsbild über Jahrzehnte prägen wird. Bis Februrar dürfte aber auch diese Frage geklärt sein. Dann wird das beauftragte Ingenieurbüro dem Gemeinderat Kostenberechnungen vorkegen.

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