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Ursula Bittner, Vorsitzende des Fördervereins Steinhöringer Werkstätten, ist entsetzt über die Kündigung von Gertrud Hanslmeier-Prockl.

Einrichtungsverbund Steinhöringer Werkstätten

Förderverein fordert: Nehmt die Kündigung zurück!

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Die Kündigung von Gertrud Hanslmeier-Prockl, Leiterin des Einrichtungsverbunds Steinhöringer Werkstätten, schlägt immer höher Wellen. Jetzt meldet sich Ursula Bittner, Vorsitzende des Fördervereins zu Wort.

Steinhöring - Ursula Bittner, die früher Bürgermeisterin in Kirchseeon war, hat in einem Brief die Mitglieder des Förderveins, zu Widerstand gegen die höchst umstrittene Entscheidung der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) aufgerufen. 

„Als Vorsitzende des Fördervereins bitte ich Euch herzlich, genau wie ich und eine Reihe anderer Unterstützer, an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der kath. Jugendfürsorge für München und Freising e.V. , Herrn Friedrich Seitz, Eure Bestürzung und Unverständnis für diese Entscheidung der Kündigung, schriftlich mitzuteilen“, so Bittner in dem Brief. Und weiter:  „Unsere Einrichtungsleiterin und unsere Angehörigen im Einrichtungsverbund brauchen jetzt unbedingt auch Ihre Unterstützung. Bitte helfen Sie mit, damit diese unsägliche Kündigung zurückgenommen wird!“

Gertrud Hanslmeier-Prockl, die fast neun Jahre an der Spitze des Einrichtungsverbunds stand, war Anfang der Woche völlig überraschend gekündigt worden. Aus Insiderkreisen ist bekannt, dass „Majestätsbeileidigung“ der Grund ist. Hanslmeier-Prockl soll nachdrücklich darauf hingewiesen haben, dass ihr Haus schwarze Zahlen schreibe im Gegensatz zu anderen Einrichtungen der Katholischen Jugendfürsorge.

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Bittner dazu:  Der Kündigungsgrund lag „nach der Aussage der Vorstandschaft in der Problemanzeige gegenüber dem Aufsichtsrat im Zusammenhang mit den negativen Geschäftsergebnissen und Verantwortlichkeiten im Kinder- und Jugendhilfeverbund (EVKJ ) und der Geschäftsstelle, sowie den von Frau Dr. Hansmeier-Prockl aufgezeigten notwendigen Maßnahmen zur Neuausrichtung der EVKJ bzw. KJF“.

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Hanslmeier-Prockl habe diese Vorschläge einzig und allein deshalb gemacht, um Schaden von der KJF abzuwenden. Der Steinhöringer Einrichtungsverbund sei seit Jahren die einzige Einrichtung, die trotz deutlich sichtbarer innovativer Investitionen in den schwarzen Zahlen ist, so Bittner.

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