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Gertrud Hanslmeier-Prockl kann an ihren Arbeitsplatz in Steinhöring zurückkehren.

Beschluss der Katholischen Jugendfürsorge

Kündigung aufgehoben! Hanslmeier-Prockl kehrt zurück

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Die von ihrem Arbeitgeber, der Katholischen Jugendfürsorge (KJF), geschasste Leiterin des Einrichtungsverbunds Steinhöring, Gertrud Hanslmeier-Prockl, kann an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Steinhöring– Darüber einigten sich beide Seiten in einer Aussprache unter der Moderation von Egon Endres. Das teilte die KJF am Montag, 10. Juni, mit.

Hansmeier-Prockl war gekündigt worden, weil es „unterschiedliche Auffassungen“ in der künftigen Ausrichtung der Jugendfürsorge gegeben hatte (wir berichteten).

Öffentlicher Prosteststurm

Daraufhin setzte ein öffentlicher Proteststurm ein. Sowohl Mitarbeiter als auch Eltern, betreute Menschen und Politiker fast aller Parteien machten sich für eine Rückkehr Hanslmeier-Prockls stark. Eine „GroKo“ unter Führung von Landrat Robert Niedergesäß (CSU) hatte sogar Kardinal Reinhard Marx per Brief eingeschaltet.

„Aus der Sorge um die zeitgemäße und nachhaltige Entwicklung des Vereins erwachsen typischerweise Auffassungsunterschiede zu notwendigen Konzepten“, heißt es in einer Erklärung, die am Montag von der Katholischen Jugendfürsorge verbreitet wurde.

Entscheidung außerhalb des Gerichts

Und weiter: „Alle Beteiligten sind daran interessiert, in eigener Verantwortung und außerhalb einer gerichtlichen Entscheidung Grundlagen für ein erneutes und vertrauensvolles Miteinander zu schaffen. Der Vorstand hat beschlossen, dass die Freistellung von Frau Dr. Hanslmeier-Prockl mit Wirkung vom 17.06.2019 aufgehoben wird.“ Die Vorstände Bartholomäus Brieller und Bastian Eichhammer seien sich mit Hanslmeier-Prockl einig, „erneut respektvoll und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten und strategische Entscheidungen gemeinsam zu vertreten. Ganz besonders gelte es, die einzigartige Chance der Inklusion im Zusammenwirken von Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Gesundheitshilfe zu verwirklichen.

Lesen Sie auch: Wende im Fall Hanslmeier-Prockl

Die KJF weist aber darauf hin, dass die einstige Kündigung begründet gewesen sei. Die von Hanslmeier-Prockl damals geäußerten Forderungen und Vorschläge hätten die Vorstände zu dem Schritt veranlasst.

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