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Max Niedermeier, Altbürgermeister von Steinhöring,  ist im Alter von 75 Jahren gestorben. 

Im Alter von 75 Jahren gestorben

Große Trauer um Altbürgermeister Max Niedermeier

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Die Gemeinde Steinhöring trauert um Altbürgermeister Max Niedermeier, der im Alter von 75 Jahren gestorben ist. Zuletzt lebte er im Glonner Marienheim.

Steinhöring – Niedermeier war von 1990 bis 2008 Bürgermeister Steinhörings, zuvor gehörte er zwölf Jahre lang für die CSU dem Gemeinderat an, auch im Kreistag vertrat er die Interessen seiner Kommune zwölf Jahre lang.

Niedermeier, eigentlich gelernter Banker, der im Dienst der Kreissparkasse Ebersberg stand, führte die Gemeinde mit strenger Hand. Gleichzeit hatte er eine starke soziale Ader und setzte sich besonders für Familien und Kinder ein. 

Trauer um Altbürgermeister: Niedermeier wies Bauland für Einheimische aus

Zu seinen weitreichendsten Entscheidungen gehörte sicherlich die Ausweisung von Bauland für Einheimische, das rund 50 Familien die Möglichkeit gab, am Ort Eigentum zu schaffen. In die Zeit seiner Amtszeit fiel auch der Bau der beiden Dorfgemeinschaftshäuser in den Gemeindeteilen Tulling und Sankt Christoph.

Niedermeier war auch der Vater des örtlichen Badesees am Sportgelände. Nachdem dort Kies entnommen worden war, setzte sich der Bürgermeister für die Schaffung einer Schwimmgelegenheit ein. Der See trägt zu Niedermeiers Ehren den Namen „Maximilianssee“.

Trauer um Max Niedermeier: Vater des „Maximilianssees“

Am Ende seiner Amtszeit spielte sich Niedermeier kurz mit dem Gedanken, eine „Bürgerliste“ zu gründen und erneut für den Gemeinderat zu kandidieren. Er war zuvor zum Zwist mit dem CSU-Ortsverband gekommen, weil Niedermeier mit dem damaligen Bürgermeisterkandidaten nicht einverstanden war. Von der Idee der „Bürgerliste“ rückte er wieder ab.  

Trauerfeier:Samstag, 20 Juli, 10 Uhr in St. Gallus mit anschließender Beerdigung im Gemeindefriedhof.

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