FTO bis vor die Tore Ebersbergs

Ebersberg - Ein schlüssiges Gesamtkonzept im Landkreis statt vieler Einzellösungen: Das glaubt Florian Brilmayer, Ebersberger CSU-Stadt- und Kreisrat, gefunden zu haben, um die Verkehrsproblematik in den Griff zu bekommen.

Brilmayer legte jetzt ein "Diskussionspapier" vor, das einen Weiterbau der FTO als Staatsstraße von der A 94 bei Anzing unter Umfahrung mehrerer Orte bis zur B 304 bei Reitgesing (westlich on Ebersberg) vorsieht.

Brilmayer sieht den Freistaat in der Pflicht, im Zuge des weiteren Flughafenausbaus für die entsprechende Infrastruktur zu sorgen - auch in den benachbarten Landkreisen. Das betrifft auch die Verkehrsführung von Rosenheim zum Airport. Folgende zum Teil heftig diskutierte Einzel-Straßenprojekte sind in Brilmayers Gesamtkonzept integriert: Nord-Südumfahrung Ebersberg, Nord-Südumfahrung Schwaberwegen/Moos, Umgehung Kirchseeon, Umgehung Weißenfeld, Umgehung Steinhöring, Umgehung Anzing/Purfing/Wolfesing.

Brilmayer erhofft sich nun den nötigen politischen Druck über Parteigrenzen hinweg, um schneller eine umfassende Lösung zu erreichen. Die Finanzlast würde in seinem Konzept weitgehend beim Freistaat liegen, weil er die Umgehung Kirchseeons nicht als Bundesstraße sondern als neue Staatsstraße bauen möchte.

Christa Stewens, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ebersberger CSU-Kreisvorsitzende, sagte der Ebersberger Zeitung, Brilmayers Plan müsse umfassend geprüft und in den verschiedenen politischen Gremien geprüft werden. "Da hat sich ein CSU-Ortsvorsitzender gute Gedanken gemacht", so die Sozialministerin aus Poing. Wenn sich dessen Planung als sinnvoll und richtig erweise und auf breite Zustimmung stoße, "dann kann es kein Hindernis sein, dass dann der Baulastträger der Freistaat ist".

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