Traditionsreicher Treffpunkt

Forstinning - Die „Lebende Krippe“ auf dem Schulhof ist seit vielen Jahren ein traditioneller Treffpunkt für alle Forstinninger im Advent. Auch heuer war es nicht anders.

Kurz vor 18 Uhr war der Schulhof noch wie leergefegt. Nur der Ochs und der Esel sowie ein paar Schafe warteten in ihrer umzäunten Hütte auf das, was da angekündigt war. Doch dann ging es blitzschnell: Maria und Josef kamen mit den Hirten, um an der Krippe mit dem Jesuskind ihre Wache anzutreten. Von einem kleinen Feuer ging wohlige Wärme aus, adventliche Musik war aus den Lautsprechern zu hören.

Die „Lebende Krippe“ in Forstinning hat bereits eine lange Tradition. „Neu arrangiert“ stand auf einem Plakat, denn erstmals gab es sogar ein Märchenzelt, wo im Viertelstundentakt Kurzgeschichten vorgelesen wurden.

Doch zunächst gab es ein musikalisch-gesangliches Programm. Eröffnet von einer Bläsergruppe vom Musikverein Forstinning unter der Leitung von Waltraut Kraxner folgten nacheinander der Chor der Grundschule und der Kinderchor Forstinning unter Konrad Huber. Er leitete auch den Rupert Mayer Chor, der das musikalische Finale einläutete, ehe alle gemeinsam „O du fröhliche!“ sangen.

Nach diesem „offiziellen Teil“ gab es reichlich Zeit, die kulinarischen Köstlichkeiten an einem halben Dutzend Buden zu genießen. Es gab unter anderem Gegrilltes, Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch. Die heißen Getränke waren bei den vielen Besuchern sehr willkommen, schließlich wehte eine eiskalte Brise einzelne Schneeflocken über das Gelände.

Organisiert wurde die „Lebende Krippe“ mit allem, was dazugehörte, von der Feuerwehr Forstinning, dem Musikverein und vom VfB Forst-inning. Es war ein schöner Abend, der auch für gute Gespräche unter den Bürgern genutzt wurde.

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