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Ein Tresor mitten im Forst

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Das Forsthaus aus der Luft: Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz. Abgerissen wird die Hütte im Bild oben links hinter den Bäumen.  Foto: sro
Das Forsthaus aus der Luft: Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz. Abgerissen wird die Hütte im Bild oben links hinter den Bäumen. Foto: sro

Kirchseeon - Die Hütte des Schützenstandes „Diana“ wird abgerissen und neu aufgebaut, samt sicherem Lager für Munition.

Vom Forsthaus „Diana“ mitten im Ebersberger Forst wissen viele, dass es dort einen Schießstand und eine Köhlerei gibt. Dass es sich jedoch um eine Kirchseeoner Exklave handelt, wissen die wenigsten. Aber gerade deshalb hatte sich jetzt der Kirchseeoner Gemeinderat mit einem Nebengebäude am Forsthaus zu beschäftigen.

Für die ursprünglich forstwirtschaftlich genutzte Hütte, in der der Schießstand untergebracht ist, ist die Ebersberger Kreisgruppe im Landesjagdverband Bayern zuständig. Vor zwei Jahren wurde die Wurfscheibenanlage erneuert. Nun ist die rund 70 Jahre alte Hütte dran. „Das Dach ist undicht, das Holz fault“, so Schießstandleiter Peter Schöpperle auf EZ-Anfrage. Die Hütte soll abgerissen werden. An ihre Stelle kommt ein Neubau sowie Toiletten. Bisher gab es nur ein Dixi-Klo. Der Gemeinderat votierte einstimmig dafür.

Das hat für die Betreiber einen weiteren Vorteil. Zwar war die Schießanlage genehmigt, wohl aber nicht der Aufenthaltsraum. Mit dem Beschluss ist dies nun geregelt.

Eingebaut wird im neuen Domizil in einem kleinen Raum auch ein Tresor, fest verbunden mit dem Betonfundament. Gelagert werden kann dort Munition. Es geht dabei um Jagdschüler, die sich nach einer Gesetzesänderung noch keine eigene Munition kaufen dürfen. Bisher musste der Ausbilder die Patronen mitbringen und nicht benutzte Munition wieder mitnehmen. Das war umständlich. Mit der neuen Lösung wird es einfacher. er/lan

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