Umgehung frisst zwölf Millionen Euro mehr

Ebersberg - Die Kosten für die Südumgehung von Ebersberg fallen erheblich höher aus, als bisher angenommen. Das kritisierten die Ebersberger Grünen gestern und präsentierten eine Steigerung von zwölf Millionen Euro.

"Diese Straße bringt Ebersberg nicht nur keine Vorteile, sondern ist obendrein ein Betrug am Steuerzahler", kommentiert Bettina Goldner vom Ortsvorstand der Grünen eine Auskunft des Bundesverkehrsministeriums. Auf Anfrage des Abgeordneten Anton Hofreiter (Grüne) hatte die Staatssekretärin Karin Roth nämlich die schriftliche Auskunft gegeben: "Die Kostensteigerung gegenüber den ursprünglichen Projektunterlagen von 1989 liegen bei rund zwölf Millionen Euro. Sie beziehen Baupreissteigerungen, Steuererhöhungen und Kosten aus Entwurfsveränderungen ein."

Die Ebersberger Grünen glauben sich im Recht: "Wir sehen damit unsere Voraussage, dass diese von vorne herein falsch angelegte und fehlkonzipierte Straße wesentlich teurer wird, als offiziell berechnet, mehr als bestätigt." Dass es dabei die von den Grünen mitgetragenen Prozesse waren, die an der Teuerung mit Schuld tragen, will Goldner nicht gelten lassen: "Das ist unser staatsbürgerliches Recht. Außerdem ist der schlechte Untergrund der Straße von Anfang an nicht mit einberechnet worden."

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