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Der Landkreis Ebersberg wurde für sein virtuelles Kraftwerk vom Bundesumweltministerium ausgezeichnet.

25 000 Euro überreicht 

Virtuelles Kraftwerk des Landkreises elektrisiert Umweltministerin

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Landkreis – Mit der Gründung eines der ersten kommunalen virtuellen Kraftwerke hat der Landkreis Eberberg gemeinsam mit seinen 19 gemeinden Pionierarbeit geleistet. Das zahlte sich am Montag bereits das erste Mal aus. 

Landrat Robert Niedergesäß (CSU) nahm in Berlin aus der Hand von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) einen Scheck in Höhe von 25 000 Euro entgegen. „Kommunen sind Schlüsselakteure bei der Gestaltung eines klimaneutralen Deutschlands“, sagte Hendricks. 

Mit dem ausgereichten Betrag war der Preis beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2016“ dotiert, mit dem der Landkreis Ebersberg ausgezeichnet wurde dafür, dass hier Energie nicht an einem zentralen Standort erzeugt wird, sondern viele einzelne Anlagen, wie z.B. Windräder, Solar- oder Biogasanlagen miteinander verbunden werden und sich zusammengeschaltet wie ein großes Kraftwerk verhalten. Der Aufbau eines solchen Energieversorgungsunternehmens macht es möglich, noch erfolgreicher und kostengünstiger Energie aus der Region für die Region zu produzieren.

Der „Knoten“ des virtuellen Kraftwerks ist ein Sendemast an der Schafweide zwischen Ebersberg und Hohenlinden. Hier werden die Daten der Einzelanlagen empfangen und nach München zur Leitwarte geschickt. Dort erfolgt dann der Abgleich zwischen Energieerzeugung und Bedarf. „Wir werden das Preisgeld für die Umsetzung von Nahwärmeprojekten in den Gemeinden des Landkreises Ebersberg sowie für den weiteren Ausbau des virtuellen Kraftwerks verwen-den“, so Niedergesäß.

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