Große Suchaktion bei zweistelligen Minusgraden

77-jähriger Vaterstettener bei Eiseskälte vermisst

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In einer großangelegten Aktion hat die Polizei in Vaterstetten nach einem 77-jährigen Mann gesucht, der an Demenz leidet. Er war bei zweistelligen Minusgraden verschwunden. 

Vaterstetten– Ein Vaterstettener, der unter einem demenziellen Syndrom leidet, hatte am Mittwoch gegen 18 Uhr sein Wohnanwesen verlassen. Als der 77-Jährige am späteren Abend immer noch nicht zurückgekehrt war, machte sich seine Lebensgefährtin im Familien- und Bekanntenkreis auf die Suche, jedoch erfolglos. Die Frau informierte gegen Mitternacht die Polizei Poing. Wegen der zweistelligen Minusgrade musste von akuter Lebensgefahr ausgegangen werden.

Mehrere Streifen und ein Hubschrauber wurden alarmiert. Auch der Einsatz von Hunden wurde überlegt. Doch die Tiere können bei den niedrigen Temperaturen die Fährte des Vermissten nicht aufnehmen. Die Suche dauerte bis in die Morgenstunden, erfolglos. Die Beamten wollten Donnerstagfrüh gerade einen neuen Versuch mit dem Hubschrauber starten, als eine Streife der Polizei den Vermissten in guter körperlicher Verfassung auf der Karl-Böhm-Straße entdeckte. Der Mann wurde nach Hause gebracht.

 Der 77-Jährige gab laut Polizei an, dass er die Nacht bei einem befreundeten Ehepaar verbracht habe. Wie die Leute heißen oder wo diese wohnen, konnte er nicht sagen. „Es wird also sein Geheimnis bleiben, wo er die Nacht verbracht hat“, so die Polizei.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Rene Ruprecht

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