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Begann ihre Karriere im Kinderchor der Wendelsteinschule in Vaterstetten und sang in einer Band des Gymnasiums: Carina Chère (27).

Carina Chère (27) Kandidatin bei „The Voice of Germany“

Der Sprung auf die große Bühne

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Begonnen hat ihre musikalische Karriere in Vaterstetten in der Grundschule. Jetzt versucht sie den Sprung auf die große Bühne. Carina Chère (27) tritt am Donnerstag, 9. November, in der Fernsehshow „The Voice of Germany“ auf. 

Vaterstetten – Begonnen hat ihre musikalische Karriere in Vaterstetten in der Grundschule. Jetzt versucht sie den Sprung auf die große Bühne. Carina Chère (27) tritt heute abend in der Fernsehshow „The Voice of Germany“ (Pro Sieben, 20.15 Uhr) auf. Wir fragten die Sängerin nach ihren musikalischen Ursprüngen und ihren Erwartungen. 

Wie kamen Sie überhaupt zur Musik?

Angefangen hat es eigentlich im Kinderchor in der Schule an der Wendelsteinstraße in Vaterstetten. Danach war ich in verschiedenen Kindermusicals dabei, unter anderem in König Drosselbart. Da hatte ich bereits mit neun Jahren oft schon Solorollen.

Wie ging es weiter?

Ich habe in einer Schulband am Gymnasium Vaterstetten gesungen. Die Band hieß „Pinky and the Band“, nach unserem Lehrer Herrn Pink. Da war ich zwölf Jahre alt. Das hat Spaß gemacht und mich vor allem im Bereich Jazzmusik ausgebildet. Ich war meine komplette Schulzeit Mitglied der Band und auch noch nach dem Abitur hatte die Band vereinzelt Auftritte. Danach hat sich das leider alles etwas verlaufen. Die Leute gingen weg zum Studium.

Und neben der Schul-Band?

Ich hatte damals schon das Gefühl, dass es mit dem Singen etwas werden könnte. Ich habe Gesangsunterricht an der Musikschule Vaterstetten genommen, bei Herrn Voges. Getanzt habe ich sehr gerne, vor allem Video-Clip Dancing an verschiedenen Tanzschulen inklusive deutschlandweiter Meisterschaften. Die Kombination mit dem Gesang hat mich fasziniert. Da waren meine Vorbilder Britney Spears oder Christina Aguilera.

Und danach kam wieder die Bühne?

Meine erste Coverband hieß „Doppelrocker“. Da ging es um richtig gute Bierzeltmusik, aber auch anspruchsvolle Pop und Rockmusik. Mit der Band bin ich unter anderem auch beim Weißbierfest in Zorneding aufgetreten. Über den Gitarristen der Band bekam ich Kontakt zu anderen Leuten in der Musikszene. Und seit über zehn Jahren bin ich in diesem Bereich unterwegs. Musik ist mein Hobby und meine Leidenschaft, die ich über die Jahre zum Beruf machen konnte. Derzeit mache ich noch eine berufsbegleitende Ausbildung als Band- und Gesangscoach für Popmusik an der Bundesakademie für Jugendbildung in Trossingen, da ich es auch wichtig finde, Erfahrungen weitergeben zu können.

Was haben Sie denn nach dem Abitur außer Musik gemacht?

Ich bin zunächst gereist, auch um mir klar zu werden, was ich weiter machen soll. Unter anderem war ich mit meiner Mutter in Australien, Südafrika und Brasilien unterwegs. Danach habe ich Internationale Wirtschaftskommunikation am SDI in München studiert, mit dem Schwerpunkt auf den Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch sowie Kommunikationswissenschaften und Personalwesen. Ich habe auch in diesem Bereich gearbeitet, unter anderem als Personalrecruiterin für verschiedene Firmen sowie als Sprachbegleiterin für den Ingolstädter Autokonzern Audi bei der Ausbildung seiner mexikanischen Mitarbeiter. Dabei kam mir zugute, dass ich im Rahmen meines Studiums für einige Zeit in Mexiko gelebt habe. Auch für BMW bin ich derzeit zusätzlich zur Musik als freiberufliche Dolmetscherin tätig.

Und was machen Sie jetzt musikalisch?

Ich bin viel im Coverbereich unterwegs vor allem mit meiner Band „Dynamite Tonite“. Hier haben wir auch regelmäßige europaweite Buchungen unter anderem auf Teneriffa, in Italien, Österreich und in der Schweiz. Auch international war ich bereits mit verschiedenen Bands musikalisch unterwegs, vor kurzemauf den Philippinen, in den vergangenen Jahren auch im Oman und in Ägypten. Zudem arbeite ich als Studiosängerin und bin auf dem derzeitigen Album von „Culcha Candela“ zu hören sowie auf dem Soundtrack des aktuellen Kinofilms von Veronica Ferres „Unter deutschen Betten“.

Was erhoffen Sie sich von ihrem Auftritt bei Voice of Germany?

Vielleicht hört jemand meine Stimme und sagt: Das ist etwas. Bisher habe ich vor allem in Coverbands gesungen und auch als Studiosängerin gearbeitet. Diese Arbeit macht mir großen Spaß, aber es wäre schön, etwas vollkommen Eigenes zu erschaffen, in dem meine persönlichen Emotionen und Worte enthalten sind. Das dann zu veröffentlichen, die Menschen damit zu erreichen und sie vielleicht eines Tages meine eigenen Lieder mitsingen zu hören, wäre ein großer Traum.

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