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Diese Hinweisschilder sind an den Ortseingängen von Weißenfeld (Gemeinde Vaterstetten) aufgestellt.

Umweltgefahr durch Laubholzbockkäfer

Rote Linie: Strenge Regeln für Gartenabfall

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Noch ist der asiatische Laubholzbockkäfer aus dem Landkreis München wohl nicht über die Autobahn nach Osten in das Gemeindegebiet nach Vaterstetten eingewandert. Vor größeren Rodungen blieb man bisher im Landkreis Ebersberg verschont. Dennoch ist Vorsicht angesagt. Und deshalb bleibt das Ortsgebiet von Weißenfeld Quarantänezone. Entsprechende Schilder mit rotem Rand wurden an den Ortseingängen aufgestellt.

Weißenfeld – Der Asiatische Laubholzbockkäfer ist ein aus Asien eingeschleppter Baumschädling. Von den heimischen Bäumen sind laut Experten fast alle Laubholzarten gefährdet, auch gesunde Bäume. Bei starkem Befall stirbt der Baum innerhalb weniger Jahre ab.

Um die weitere Verbreitung des Schädlings zu verhindern, wurden zur Bekämpfung des Käfers entsprechende gesetzliche Verfügungen erlassen. Diese richten sich auch nach der Entfernung von den Orten, an denen der ohne Fühler bis zu etwa vier Zentimeter große Käfer festgestellt wurde, unter anderem im Oktober 2012 in Feldkirchen (Landkreis München). Deshalb umfasst die Quarantänezone derzeit auch den angrenzende Vaterstettener Ortsteil Weißenfeld. Folgen sind unter anderem, dass Bäume in diesem Gebiet regelmäßig kontrolliert werden müssen. Zudem gibt es spezielle Regelungen für den Umgang mit Schnittholz. Das gilt besonders für die Gartenabfallsammlung am kommenden Montag, 3. April. Äste, die einen Durchmesser von mehr als einem Zentimeter haben, dürfen nämlich nicht einfach so aus der Quarantänezone gebracht werden. Entsprechendes Material muss zunächst auf dem eigenen Grundstück gelagert werden. Bei der Sammlung werden dann in Absprache mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Äste, Sträucher, Stümpfe und ähnliche holzigen Gartenabfälle abgeholt, gehäckselt und fachgerecht entsorgt.

Aktiv ist hingegen im Gemeindegebiet Vaterstetten der Borkenkäfer. „Im vergangen Jahr hatten wir Glück, dass es so verregnet und kalt war“, so Vaterstettens Bürgermeister Georg Reitsberger. „Deshalb konnten wir den Käfer unter Kontrolle halten.“ Im Jahr zuvor, dem trockenen Jahr 2015, hatte es einen massiven Befall in den Vaterstettener Gärten gegeben.

Südlich des Landkreises Ebersberg, bei Kolbermoor und Rosenheim, wurde laut Gemeinde Vatersteten mit dem Asiatischen Moschusbock ein neuer Käfer eingeschleppt, der ebenfalls Bäume schädigen kann. Dort wurden jetzt Quarantänezonen eingerichtet. 

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