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Noch Ackerland, aber bald stehen im Nordwesten von Vaterstetten viele Häuser.

Wegen Bauprojekt in Vaterstetten

Gemeinde Haar befürchtet Verkehrskollaps

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Haar - Bei der Gemeinde Haar befürchtet man negative Auswirkungen aufgrund eines Großbauprojektes der Gemeinde Vaterstetten. Sorgen bereitet insbesondere der Verkehr.

Die Gemeinde Haar wehrt sich gegen ein Großbauprojekt, das die Nachbargemeinde Vaterstetten im Osten von Haar realisieren möchte. Auf einer Fläche von mehr als 15 Hektar soll ein neuer Ortsteil von Vaterstetten entstehen. 

1500 Menschen könnten in direkter Nachbarschaft von Haar zukünftig in Geschosswohnungen, Reihen- und Doppelhäusern leben. Die Gemeinde Haar befürchtet, dass am ohnehin belasteten Knotenpunkt Ottendichler Straße/B471 zum Verkehrskollaps kommt und erhebt Einspruch gegen den Bebauungsplan der Gemeinde Vaterstetten. Zu diesem Schritt hat sich der Bauausschuss einstimmig entschieden.

Knotenpunkt Ottendichler Straße/B471

Der Gemeinderat Vaterstetten hat zuletzt den Flächennutzungsplan beschlossen. Der Bebauungsplan steht seit April. Südlich der Ottendichler Straße soll sich auf mehr als 10 700 Quadratmeter Fläche Gewerbe ansiedeln. 44 500 Quadratmeter sind für Wohnbebauung gedacht. Hinzu kommen ein Seniorenpark und eine Kindertagesstätte. 

Laut einer aktuellen Verkehrsuntersuchung entstünden dadurch 700 Kfz-Fahrten pro Tag an Neuverkehr auf der Ottendichler Straße. Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD) sieht die Verkehrssituation an der Mündung zur B471 schon jetzt äußerst kritisch. „Wenn man von Vaterstetten kommt, steht man da schon jetzt“, sagte sie. Vaterstetten soll sich daher mit einer Ertüchtigung des Knotepunktes beschäftigen. Laut Müller bestehe auf Seiten der Nachbargemeinde Gesprächsbereitschaft.

Kritik wegen mangelnder Kommunikation

Die Mitglieder des Haarer Bauausschuss kritisierten insbesondere, dass sich Vaterstetten wegen des Großbauprojektes nicht mit Haar abgestimmt habe. Ton van Lier (Freie Wähler) sagte, er wundere sich, dass die Gemeinde Vaterstetten das Vorhaben vorantreibe, ohne überhaupt mit der Nachbargemeinde zu reden. Das sei ein „absolutes No No“.

rat

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