+
Der Parkplatz zwischem Offenem Haus (OHA) und Minigolfplatz soll umgebaut werden. 

In Vaterstetten

Schulweg soll sicherer werden

  • schließen

Wenn die neue Grund- und Mittelschule am Sportgelände in Vaterstetten im Herbst 2019 in Betrieb geht, soll auch der Schulweg sicher sein. Deshalb soll zuerst der bestehende Parkplatz zwischen Offenem Haus (OHA) und Minigolfplatz umgebaut werden. 

Vaterstetten– Der zuständige Ausschuss des Gemeinderats votierte jetzt für eine Entwurfsplanung. Nun kann weiter geplant werden. Zusätzliche Maßnahmen könnten noch folgen. Der angedachte Umbau ist laut Rathaus bereits mit der Verkehrsbehörde im Landratsamt und der Polizei abgestimmt.

Entstehen soll auf der Südseite des Parkplatzes eine Haltespur für mindestens vier Busse. Von dort können die Schüler dann in die Schule gehen, ohne eine Straße überqueren zu müssen. Die Zufahrten zum Parkplatz sollen verbreitert werden. Zudem wird eine Einbahnstraßenregelung eingeführt. Künftig wird es eine „Kiss&Ride“-Spur geben, an der Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen, kurz anhalten können, um die Mädchen oder Buben aussteigen zu lassen. Der Arbeitskreis Verkehr schlug vor, statt der englischen Bezeichnung „Kiss&Ride“ lieber den Begriff „Direkt-Wartezone“ zu verwenden.

Nach dem Umbau soll es auf dem Parkplatz genau so viele Stellplätze geben wie bisher, nämlich 114. Aufgegeben werden Flächen, die bisher als Rollerblade-Bahn, Stockschützenbahn oder Basketballfeld vorgesehen waren. Genutzt wurden sie in den vergangenen Jahren kaum. Aus den Flächen werden nun Parkplätze. Damit ist der Verlust an Stellplätzen ausgeglichen, der mit dem Bau der Busspur entsteht.

Nachgedacht wird zudem darüber, den von der Reitsberger-Siedlung kommenden Weg zu verlegen, um eine bessere Überquerung der Johann-Sebastian-Bach-Straße zu erreichen. Hier war Gemeinderat Stefan Ruoff (Grüne) skeptisch, der eine Beeinträchtigung der Grünanlage befürchtet. Er werde wahrscheinlich von den Nachbarn geprügelt, „wenn ich da zustimme“, meinte er.

Weitere Punkte der Überlegungen sind ein Umbau der Kreuzung Heinrich-Marschner-/Johann-Sebastian-Bach-Straße entsprechend des bereits bestehenden Provisoriums, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sowie Maßnahmen zur Verkehrsführung am an das Schulareal anschließenden Gewerbebetrieb Thalmeier. Die Linksabbiegerspur an der Johann-Sebastian-Bach-Straße Richtung Carl-Orff-Straße könnte verkürzt und zusätzliche Parkplätze vor dem Betrieb angelegt werden. Geplant ist auch eine Tempo-30-Zone an der Johann-Sebastian-Bach-Straße vor dem Schulareal.

In die Gesamtplanung einbezogen werden könnte ein von der SPD-Fraktion vorgeschlagener Fuß- und Radweg vom Rathaus über den künftigen Bürgerpark bis hin zum Anschluss nach Baldham-Dorf.

Überlegungen für mögliche spätere Projekte gibt es ebenfalls, wie etwa den Umbau der westlich der Schule liegenden Kreuzung Friedenstraße/Johann-Sebastian-Bach-Straße mit Anbindung des Fuß- und Radweges am Skulpturenpfad sowie die Markierung eines Rad-Schutzstreifens auf der Johann-Sebastian-Bach-Straße von der Friedens- bis zur Baldhamer Straße. Das könnte die Anordnung eines absoluten Halteverbots in diesem Bereich zur Folge haben.

Höchste Priorität hat allerdings der Umbau des Parkplatzes, wie es hieß.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Aufklärung beim CSU-Frühstück
Der geplante Schulneubau ist ein heißes Thema zur Zeit in Markt Schwaben. Zwei Bürgerbegehren stehen im Raum. 
Aufklärung beim CSU-Frühstück
Ruf nach zweitem Bahngleis wird lauter
Die Kreisräte wünschen sich einen Ausbau der bisher eingleisigen Bahnstecke zwischen Grafing und Ebersberg. Das wurde im Umweltausschuss deutlich, wo es um mehr …
Ruf nach zweitem Bahngleis wird lauter
Oberpframmern hat’s geschafft
Gute Nachricht für Oberpframmern: Nach neun Wochen Nachfragebündelung ist es jetzt amtlich: In Oberpframmern wird das Glasfasernetz ausgebaut.
Oberpframmern hat’s geschafft
Protestschreiben an den Ebersberger Landrat
Die Entscheidung, dass die Ebersberger Kreisklinik psychisch kranke Menschen künftig nicht mehr stationär behandeln wird, schlägt immer höhere Wellen. Jetzt protestieren …
Protestschreiben an den Ebersberger Landrat

Kommentare