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Wird ausgebaut: Die Arnikastraße ist in schlechtem Zustand .

Nun auch noch Altlasten entdeckt

Kein Spaß für Autofahrer: Darum muss diese Straße dringend saniert werden

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Um einiges teurer als ursprünglich geplant wird die Sanierung der Arnikastraße in Vaterstetten. Bei Bodenuntersuchung wurden Altlasten im Straßenbelag gefunden, die nun ausgebaut und entsorgt werden müssen. 

Vaterstetten – In der Rangliste der zu sanierenden Projekte in der Großgemeinde wurde die Arnikastraße in die Straßenzustandsklasse 6 eingestuft, also als schlecht. Sie ist als Hauptverkehrsstraße klassifiziert und wurde für 2018 im Straßenbauprogramm auf „Ampel grün“ gestellt. Heißt: Hier sollte man etwas tun. Die Kosten wurden mit 537.000 Euro eingeplant.

Laut der aktueller Kostenschätzung des beauftragten Ingenieurbüros wird das Projekt auch wegen der Altlasten rund 640.000 Euro kosten. Derzeit hat die Straße nur auf der westlichen Seite einen Gehweg. Das Rathaus hatte den Bau eines Gehweges auch auf der Ostseite der Straße geprüft. Die Grundstückseigentümer wurden wegen einer möglichen Grundabtretung angeschrieben. „Von den Eigentümern ist die überwiegende Mehrheit nicht gewillt, entsprechende Flächen abzutreten“, so das Rathaus. Ausschließlich das „Haus Maria Linden“ habe hier die Zustimmung erteilt.

Ausgebaut werden soll auch die Edelweißstraße in Vaterstetten. Wie Manfred Weber, zuständiger Sachgebietsleiter im Rathaus, in der Sitzung erklärte, habe man bei den Voruntersuchungen dort keine Schadstoffe im Boden gefunden. „Da hatten wir Glück.“ Wenn alles glatt läuft könnten die Arbeiten nach der Frostperiode 2018/2019 beginnen.

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