Soul-Legende Aretha Franklin ist tot

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Viel los ist auf den Straßen im Münchner Osten. Jetzt gibt es den landkreisübergreifenden Versuch eines Gesamtkonzeptes. Für Weißenfeld (Gemeinde Vaterstetten) laufen die Planungen zu einer Umfahrung weiter. 

Kommunen im Münchner Osten wollen alle zusammen Verkehrsprobleme lösen

Gemeinsam gegen das Verkehrschaos

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„Es ist das erste Mal, dass man sich zu so etwas durchgerungen hat“, freut sich Vaterstettens Bürgermeister Georg Reitsberger (Freie Wähler).

Vaterstetten – Elf Gemeinden aus den Landkreisen Ebersberg, Erding und München sowie die Münchner Bezirke Bogenhausen und Trudering Riem haben sich zusammengetan, um Lösungen für die Verkehrsbelastung zu finden. Zunächst soll nun eine Bestandsaufnahme mit einer Problem- und Chancenanalyse durchgeführt werden. Dem stimmte der Vaterstettener Gemeinderat jetzt zu. Kosten, die die Großgemeinde für diesen ersten Schritt tragen muss: rund 8600 Euro.

Gemeinsame Planungen seien „bitter notwendig“, so Reitsberger gegenüber der Ebersberger Zeitung. „Alle stöhnen unter dem Verkehrschaos und jedem ist klar, dass etwas passieren muss.“

Seit 2016 gibt es konkrete Gespräche der beteiligten Gemeinden. Einbezogen werden sollen auch staatliche Stellen und der MVV sowie weitere Akteure. Denkbar ist nach der Bestandsaufnahme die Erstellung eines Verkehrsentwicklungskonzeptes für den Münchner Osten. Wie Reitsberger bestätigte, gibt es aber auch Treffen in kleinerer Runde. In Haar trafen sich kürzlich bei der dortigen Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD) Vertreter aus Grasbrunn, Feldkirchen, Putzbrunn und Vaterstetten. „Das finde ich ganz wichtig“, so Reitsberger. Gesprochen worden sei dabei auch über weitere Wohnbebauung und die Entwicklung von Gewerbeflächen in den Gemeinden.

Eines dieser Projekte in Vaterstetten ist ein neues Gewerbegebiet bei Parsdorf nördlich der A 94. Weil dadurch mit einer höheren Verkehrsbelastung zu rechen ist, läuft derzeit ein Verkehrsgutachten. Das Ergebnis wird in etwa drei Monaten erwartet. Dann dürfte auch die erste Prüfung für die alternative Variante von Bürgermeister Reitsberger zur Umfahrung Parsdorf/Weißenfeld vorliegen. Parallel dazu läuft das Planfeststellungsverfahren für die vom Gemeinderat für die Umfahrung favorisierte Trasse weiter. Ob ein von Gegnern dieser Variante geplantes Bürgerbegehren zulässig ist, ist noch offen. Eigentlich war eine Entscheidung der Rechtsaufsicht im Landratsamt für den gestrigen Mittwoch angekündigt worden. „Wir brauchen noch etwas Zeit“, hieß es auf aktuelle Anfrage der Ebersberger Zeitungaus der Behörde.

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