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Schaufelarbeit für Schmuckstück (v.l.): Pfarrer Hans-Joachim Brennecke, Bürgermeister Georg Reitsberger, Maria Wirnitzer und Stefan Ruoff (beide Bund Naturschutz), 3. Bürgermeister Günter Lenz sowie BN-Vorsitzender Heinz Vierthaler.

Werte und Tradition  

Lebendiger Maibaum: Ein Spitzahorn für den Friedhof in Neufarn

Bereits zum 35. Mal konnte die Vaterstettener Ortsgruppe des Bund Naturschutz (BN) heuer einen lebendigen Maibaum pflanzen. Pflanzort war diesmal der neue Teil des Neufarner Friedhofs.

Neufarn – „Wir wollen damit die Wichtigkeit der Bäume für unser Leben unterstreichen“, betonte BN-Ortsvorsitzender Heinz Vierthaler und Pfarrer Hans-Joachim Brennecke ergänzte: „Der Baum, der starke Wurzeln braucht, um standfest zu sein, ist auch ein schönes Symbol für uns Menschen. Denn auch wir brauchen Wurzeln. Unsere Werte und Traditionen können solche Wurzeln sein.“

Beim diesjährigen lebendigen Maibaum handelt es sich um einen kanadischen Spitzahorn.- Denn der Pfarrverband hatte sich für den Friedhof einen Farbklecks gewünscht und der Spitzahorn besticht im Herbst mit seinem leuchtend roten Laub.

Vor vielen Jahren wurde schon einmal ein lebendiger Maibaum in Neufarn gepflanzt und zwar auf dem Neufarner Berg. „Nun hat dieser Baum hier unten mitten im Dorf ein Geschwisterl bekommen“, freute sich Vaterstettens Bürgermeister Georg Reitsberger.

Die feierliche Einweihung des neuen Friedhofsteils selbst wird übrigens am 2. Juli stattfinden. Dann feiert die Kirche „Sankt Peter und Paul“ ihr Patrozinium. Im Anschluss an den Gottesdienst werden das neue Kreuz und die Urnenstelen auf dem Neufarner Friedhof gesegnet, danach gibt es ein großes Dorffest. se

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