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Mehr „Knöllchen“ könnte es künftig in Vaterstetten geben.

Mehr Kontrollen in Vaterstetten

Falschparker und Raser im Blick

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Mit Kontrollen will die Gemeinde Vaterstetten Falschparker und Raser begegnen. Davon könnten auch Schulweghelfer profitieren.

Vaterstetten – Falschparker und Raser sollen in Vaterstetten künftig stärker kontrolliert und zur Kasse gebeten werden. Der Verkehrsausschuss des Gemeinderates sprach sich für eine Aufstockung der kommunalen Kontrollstunden sowohl für den fließenden als auch für den ruhenden Verkehr aus.

Breite Zustimmung

Im Ausschuss gab es breite Zustimmung. Der Anstoß kam von Benedikt Weber (CSU): „Es gibt immer mehr Falschparker.“ Weber verwies auf frühere Hinweise von Josef Mittermeier (SPD) und schlug vor, eine Erhöhung der Stundenzahl zu prüfen. „Nicht erst prüfen, sondern gleich erhöhen“, so die Reaktion von Stefan Ruoff (Grüne). Er nannte zusätzliche Aufgaben in der Kommune. An der neuen Schule solle man Verstöße gar nicht erst einreißen lassen. Kontrollen seien auch am Kletterwald notwendig, an der Vhs, in den neuen Wohngebieten oder im Gewerbegebiet. Dort würden die Parkverbote nicht eingehalten, was man auch bei der jüngsten Verkehrsschau gesehen habe.

Zusätzliche Aufgaben

Auch Manfred Schmidt (FBU/AfD) sprach sich für mehr Kontrollen aus. Er schlug vor, nicht nur im Zentrum, sondern auch in den Randgebieten tätig zu werden. Bei Straßeneinmündungen sei beim Parken beispielsweise ein Abstand von fünf Metern einzuhalten.

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Hintergrund: Im Jahr 2018 wurden im Bereich der Gemeinde Vaterstetten 606 Stunden im fließenden Verkehr kontrolliert, also Geschwindigkeitsüberwachung, und rund 511 Stunden im ruhenden Verkehr, eben Parksünder. Im fließenden Verkehr wurden 4080 Verstöße festgestellt. Das sind 225 weniger als 2017. Auch bei den Parkverstößen zeichnet sich ein Rückgang ab: 2984 waren es im Jahr 2018, 2017 waren es noch 721 Verstöße mehr gewesen. Für Herbert Uhl (FW) der Grund, eine Erhöhung abzulehnen. Der Sinn der Maßnahme, nämlich die Verkehrsverstöße zu verringern, sei erreicht worden, so sein Argument. Die stetige Überwachung trage bei den Verkehrsteilnehmern Früchte, hieß es auch aus dem Rathaus.

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Zuschuss für Schulweghelfer

Er geht auch um finanzielle Fragen. Die Überwachung wird nämlich durch ein externes Unternehmen geleistet, das auch etwas kostet. 2018 fielen Ausgaben in Höhe von 112 856 Euro an. Dem standen Einnahmen in Höhe von 118 801 Euro gegenüber. Machte einen Überschuss von rund 5950 Euro. Dieses Geld wird für die allgemeine Schulwegsicherheit investiert und kommt vornehmlich den Schulweghelfern zugute.

2016 hatte sich übrigens noch ein anderes Bild gezeigt. Damals wies die Statistik steigende Zahlen aus. Auch der „Überschuss“ lag höher, nämlich bei rund 10 400 Euro.

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