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Derzeit wird fleißig am Rohbau der neuen Schulgebäude gearbeitet. 

Arbeiten im Kostenrahmen

Neue Vaterstettener Schule: Läuft!

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„Wir sind im Zeitplan und im Finanzrahmen“,  sagt Vizebürgermeister Martin Wagner. Vor dem Winter ist das Großprojekt neue Grund- und Mittelschule am Sportgelände auf einem guten Weg.

Vaterstetten–  Veranschlagt sind für den Neubau rund 40 Millionen Euro. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Betrag zu deckeln. Wagner ist zuversichtlich, dass dies auch eingehalten werden kann. Derzeit seien rund 60 Prozent der Aufträge vergeben. Aktuell liege man leicht unter der Kostenplanung. Möglich sei allerdings, dass angesichts der boomenden Baukonjunktur und der damit auch steigenden Preise es bei kleineren Projekten, beispielsweise beim Innenausbau, zu höheren Kosten kommen könnte, als bisher vorgesehen, räumt Wagner ein. In der Kalkulation sei jedoch ein Puffer eingebaut.

Auch in den kommenden Monaten soll auf der Baustelle weiter gearbeitet werden. Witterungsbedingt könnte das allerdings nicht immer möglich sein. „Bei Minus zehn Grad kann man nicht betonieren“, so Wagner. Der Rohbau für das Schulgebäude soll dennoch im Winter fertig werden.

Auch das Sportgebäude mit der Dreifachhalle und dem Hallenbad sei aktuell in Bau, erklärt der Vizebürgermeister. Die Arbeiten am Untergeschoss sollen ebenfalls in absehbarer Zeit abgeschlossen werden. Fertig sein soll die neue Schule im Herbst 2019.

Spatenstich für das Großprojekt war im März. Gebaut wird auf einem weitläufigen Areal am Sportgelände, dort wo einst die Baseballer der Baldham Boars ihre Punktspiele austrugen. Entstehen wird eine vierzügige Grundschule plus eine Mittelschule, untergebracht alles in drei würfelförmigen Gebäuden, die versetzt angeordnet und verbunden sind. Dazu kommen ein Hallenbad und eine Dreifachhalle. Ein Teil der Halle kann künftig auch vom nahen Gymnasium genutzt werden. Diesen Teil finanziert der Landkreis.

Das Projekt verlange der Gemeinde große Opfer ab, betonte Bürgermeister Georg Reitsberger beim Spatenstich. Aber zukünftige Schulen seien nicht nur allein Bildungseinrichtungen, sondern müssten auch Aufenthaltsqualität bieten. Das bedeute zusätzliche Räume und Ausstattung. Die neue Schule ist Ersatz für die Bildungseinrichtung an Gluckstraße/Johann-Strauß-Straße. Die dortigen Gebäude sollen nach derzeitiger Planung abgerissen werden. Als Nachfolgenutzung ist Wohnbebauung vorgesehen.

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