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Erweitern untersagt: Norma an der Johann-Sebastian-Bach-Straße.

Ortsentwicklung Vaterstetten

Aldi darf, Norma nicht

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Vaterstetten - Weil die Bebauungspläne unterschiedlich sind, behandelt die Gemeinde die nebeneinander liegenden Discounter Aldi und Norma auch ungleich. Der eine darf erweitern, der andere nicht. Das könnte sich jedoch in absehbarer Zeit ändern.

Sie liegen an der Rückseite nebeneinander, der Norma-Markt in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 44 und der Aldi in der Baldhamer Straße 97. Doch für beide Discounter gelten unterschiedliche Bebauungspläne. Norma liegt nämlich in einem Gewerbegebiet. Einzelhandel war dort gar nicht vorgesehen. Im Jahr 2002 wurde der Markt dennoch genehmigt. „Er ist drei Mal umgezogen“, so Bürgermeister Georg Reitsberger in der Sitzung. „Er war einmal der erfolgreichste Norma in Oberbayern.“

Geplant war nun ein Anbau von rund fünf Metern Breite entlang der Nordseite des Gebäudes. Das würde etwa 260 Quadratmeter zusätzliche Verkaufsfläche bieten. Schon jetzt ist jedoch der Bauraum überschritten. Maximal 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wären zulässig. Inklusive dem Zuwachs wäre Norma deutlich drüber. Also keine Erweiterung.

Das sah die Mehrheit im Ausschuss ein. Herbert Uhl (Freie Wähler), der bei der Sitzung nicht dabei war, ließ jedoch über seinen Vertreter Wolfgang Schermann Kritik anbringen. Norma sollte gegenüber der Konkurrenz nicht benachteiligt werden, so sein Argument. Und Uhl moniert, dass man in einer Nachbargemeinde besser vorgehe. „Kirchseeon ändert einfach den Bebauungsplan.“

Erweitern genehmigt: Aldi an der Baldhamer Straße.

Das könnte aber auch in Vaterstetten anstehen. Bauamtsleiterin Brigitte Littke erwähnte eine Überplanung des Areals „Vaterstetten Ost“. Dabei könne man auch Norma und den nahen Penny-Markt einbeziehen, der ebenfalls erweitert werden soll. Wann das möglich wird, ist allerdings noch unklar.

Keine Probleme sah der Ausschuss beim Discounter Aldi im Mischgebiet. Aus der überdachten Fläche, auf der jetzt die Einkaufswagen stehen, soll Verkaufsfläche werden. Es geht um eine bescheidene Fläche von etwas mehr als 40 Quadratmetern. Der Platz für die Einkaufwägen wird verlegt. Die Gemeinderäte stimmten zu.

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