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Mehrere Streifenfahrzeuge waren notwendig, um nach einer wilden Verfolgungsjagd einen betrunkenen Autofahrer zu stoppen. Auf der Raststätte in Vaterstetten war die Jagd zu Ende.

Mehrere Polizeistreifen im Einsatz

Verfolgungsjagd auf Autobahn

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Eine nächtliche Verfolgungsjagd auf der Autobahn hat sich ein betrunkener Autofahrer mit der Polizei geliefert. Auch sein Beifahrer hat nach der Promille-Fahrt jetzt mächtig Ärger am Hals.

Hofolding/Vaterstetten – Ersten Sichtkontakt mit dem 23-jährigen Fahrer eines VW Beetle, der wie sein 29 Jahre alter Beifahrer aus dem Raum Rosenheim kommt und auf der A8 in Fahrtrichtung München in Schlangenlinien unterwegs war, hatten Polizeibeamte am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr etwa 500 Meter vor Hofolding. Die Gesetzeshüter hatten zuvor telefonisch einen Tipp gekommen, dass die beiden betrunken losgefahren waren. Die Polizeibeamten wollten daraufhin das Auto stoppen. Der 23-Jährige fuhr einfach weiter und trieb sogar Spielchen mit den Verfolgen.

So bremste er laut Polizei immer wieder ab, um wenig später wieder Gas zu geben. Die Beamten wurden nach und nach von Polizeistreifen aus München und Umgebung unterstützt, so dass letztlich rund ein halbes Dutzend Fahrzeuge im Einsatz waren. Trotzdem gelang es den Beamten erst, das Duo auf der A99 an der Autobahnraststätte Vaterstetten zu stellen. Die Polizei kreiste daraufhin den VW Beetle ein, so dass eine weitere Flucht unmöglich war. Beim durchgeführten Alkoholschnelltest ergab sich ein Wert von deutlich über einem Promille. Der Beifahrer, der noch während der Verfolgungsjagd seelenruhig ein weiteres Bier getrunken hatte, stand zudem unter Drogeneinfluss. Bei der Durchsuchung der Wohnung des 29-Jährigen fand die Polizei später Marihuana. Weder Fahrer noch Beifahrer waren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Den Führerschein hatten sie aufgrund vorhergehender Alkoholfahrten bereits abgeben müssen. Beide müssen nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahrens „ohne“ verantworten. Zwar saß bei der Verfolgungsjagd nur der 23-Jährige hinterm Steuer. Der 29-Jährige hatte ihm mindestens einmal ins Steuer gegriffen, als das Fahrzeug drohte, von der Fahrbahn abzukommen.  

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