Prominente Gewerbeansiedlung

Vaterstetten hofft auf BMW

  • Michael Acker
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BMW könnten in zwei Jahren einen Standort in der Gemeinde Vaterstetten haben. Beste Voraussetzungen dafür sind gegeben, sagt die Gemeinde.

Vaterstetten - Der Gemeinderat soll in der kommenden Woche in seiner Sitzung die Weichen für die Ansiedlung stellen. Das teilte Vaterstettens Erster Bürgermeister Georg Reitsberger mit. „BMW sucht einen möglichst nahe an München gelegenen Standort im Verbund mit dem Forschungs- und Innovations-Zentrums (FIZ).„Wir haben beste Chancen, obwohl noch zwei andere Kommunen im Rennen sind.“

Die Entwicklung könnte dort stattfinden, wo die Vaterstettener 2007 zusammen mit Poing im Rahmen eines interkommunalen Gewerbegebiets eine Gewerbeansiedlung realisieren wollten. Bei der Aufstellung des Gemeindeentwicklungsprogramms 2011 waren sich alle Fraktionen einig, dass die Fläche prädestiniert für eine Entwicklung ist. „Wir haben eigentlich immer nur auf das richtige Unternehmen gewartet“, sagt Reitsberger.

Den von der SPD vorgeschlagenen Kriterienkatalog zur Prüfung, welche Ansiedlung in Frage kommen soll, begrüßt Vaterstettens Bürgermeister ausdrücklich: „Damit werden wir die Leitplanken für Gewerbeansiedlungen in Parsdorf und Vaterstetten bekommen.“ Dass das Interesse an der Ansiedlung des bayerischen Global Players viele Chancen bietet, bewertet Reitsberger so: „Wir glauben, dass das Pendel zwischen den Belastungen für Gemeindebürger, Umwelt und dem möglichen Nutzen eindeutig für die zahlreichen neuen Arbeitsplätze ausschlägt. Das wollen wir in den nächsten Wochen auch in einem ganz offenen Prozess mit den Bürgern unter anderem in einer Teilbürgerversammlung diskutieren.“

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