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Hinter Gittern: Besucher des Richtfestes der neuen Grund- und Mittelschule in Vaterstetten, fotografiert durch ein Baugerüst. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan.

Keine Pause zur Halbzeit

Richtfest an der neuen Vaterstettener Schule

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Die Arbeiten an dem 40-Millionen-Euro-Projekt liegen im Zeitplan. Am Freitag wurde Richtsfest gefeiert an der neuen Vaterstettener Grund- und Mittelschule.

Vaterstetten – „Wer will fleißige Handwerker sehen?“, sangen die Kinder der 1. Klasse der Gundschule an der Gluckstraße in Vaterstetten auf der Baustelle. Wenn alles klappt, werden sie im September 2019 in die neue Schule am Sportgelände einziehen können. Das gilt auch für die Mädchen und Buben aus der Bläserklasse der fünften Jahrgangsstufe der Vater-stettener Mittelschule, die „Hänschen klein“ zum Besten gaben. Bürgermeister Georg Reitsberger ist zuversichtlich. Bisher sei alles im Kostenrahmen und im Zeitplan. Am Freitag war Richtfest für das 40-Millionen-Projekt.

Der Rathauschef sprach in seiner Rede von einem „stattlichen Bau“ mit „anspruchsvoller Architektur“. Vorgesehen ist eine vierzügige Grundschule mit 16 Klassenzimmern, Differenzierungsräumen sowie einem Raumangebot für Mittagsbetreuung und Ganztag. Alles gruppiert sich um einen gemeinsamen „Marktplatz“. Das gleiche pädagogische Konzept gilt auch für die Mittelschule mit acht Klassenzimmern sowie Fachbereichen mit Werkräumen und Lehrküche. Die Mensa kann von allen rund 600 Schülern genutzt werden. „Etwas besonders wird geschaffen“, so Reitsberger.

Landrat Robert Niedergesäß freute sich über die Einladung zum Richtfest als „Juniorpartner“. Der Landkreis übernimmt die Kosten für eine Einheit der Dreifach-Sporthalle der neuen Schule. Damit eröffnen sich Möglichkeiten für das nahe Gymnasium. Lob von Landrat auch dafür, dass die Kommune an der Schule ein neues Hallenbad errichtet. Das sei nicht selbstverständlich in Zeiten in denen anderswo Einrichtungen geschlossen würden.

Architekt Franz Balda betonte wie Reitsberger, die gesteckten Ziele seien erreichbar. Im Fußball sei zur Halbzeit Pause. „Hier nicht.“ In den verbleibenden 16 Monaten seien alle Beteiligten gefordert. Die entscheidenden Treffer kämen in der zweiten Halbzeit. „Und bloß keine Verlängerung“, wünschte sich Balda.

Die Planungen für die Bildungseinrichtung als Ersatzbau für die teilweise marode Schule an der Gluckstraße reichen bis in das Jahr 2011 zurück, als Niedergesäß noch Bürgermeister in Vaterstetten war. Ursprünglich war eine dreizügige Grundschule mit einer Zweifachhalle geplant. Wegen des höheren Bedarfs wurde die Planung auf eine vierzügige Grundschule erweitert, eine weitere Halleneinheit kam hinzu. Die geplanten Kosten stiegen von rund 34 Millionen Euro auf jetzt 39,4 Millionen Euro.

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