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Ausgestempelt: Die Bürgermeister fürchten, dass viele Pendler aufs Auto umsteigen könnten. 

Bürgermeister werden aktiv

Schlechter MVV-Takt: Brandbrief an Aigner

Die Bürgermeister der Gemeinden Grasbrunn, Haar, Vaterstetten und Zorneding haben einen Brandbrief an Bayerns Verkehrsminsiterin Ilse Aigner (CSU) geschrieben. Ihr dringendes Anliegen: Der Ausbau der zweiten Stammstrecke bringt deutliche Nachteile für insgesamt rund 62 000 Einwohner und die vielen Arbeitnehmer, die auf die S-Bahn angewiesen sind.

Landkreis – Zwar wird sich nach dem aktuellen Planungsstand die Anbindung der S-Bahnhöfe entlang der Linien S4 und S6 zwischen Gronsdorf und Zorneding auf einen durchgängigen 15-Minuten-Takt verbessern. Allerdings wird der heute bereits existierende 10-Minuten-Takt im morgendlichen und abendlichen Schul- und Berufsverkehr eingebüßt. Zudem sollen die aktuell verkehrenden Langzüge wegfallen. Dabei würden schon heute die S-Bahnen in den Stoßzeiten an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.

Die Bürgermeister befürchten, dass viele MVV-Nutzer auf das Auto umsteigen werden. Die Folge wäre mehr Straßenverkehr und Nachteile für die Unternehmen. Die Bürgermeister fordern Aigner auf, die Planungen zu überdenken. Ziel müsse es sein, den MVV attraktiver zu machen, auch durch einen längeren 20-Minuten-Takt in der Nacht.

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