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Schlimmer Stapler-Unfall: Ermittlungen wegen abgetrennter Fingerkuppe

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Ein Gabelstapler. (Symbolbild)
Ein Gabelstapler. (Symbolbild) © picture alliance / dpa

Ein schwerer Betriebsunfall im Gewerbegebiet Parsdorf endete für einen 27-Järigen aus Vaterstetten in einer Spezialklinik.

Parsdorf - Zu einem schweren Betriebsunfall kam es am Montag, gegen 10.45 Uhr, im Gewerbegebiet Parsdorf, als ein Staplerfahrer seinem Lagerhelfer mit der Staplergabel die Kuppe des linken Zeigefingers abtrennte. Das meldet die Polizei Dienstagfrüh.

Der Staplerfahrer, ein 39-jähriger Arbeiter, wollte demnach von einem Stapel Bauschuttwannen einen Teil abnehmen und fädelte die Gabel ein. Genau in dem Augenblick, als er die Gabel neigte, griff der Lagerhelfer, ein 27-jähriger Arbeiter, mit der linken Hand zwischen die Gabel und den Wannen, so dass dessen linke Hand eingeklemmt und die Kuppe des Zeigefingers abgetrennt wurde. Beide Personen sind laut den Beamten in Vaterstetten wohnhaft.

Handgriff des Kollegen nicht gesehen: Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung

Der Gabelstaplerfahrer hatte den fatalen Griff seines Kollegen von seiner Führerhausposition aus nach Einschätzung der Ermittler nicht gesehen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.

Der Verletzte kam mit dem Rettungsdienst in eine Spezialklinik. Laut Polizei konnte die Fingerkuppe allerdings nicht mehr chirurgisch wiederhergestellt werden.

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