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Pläne, wie das Schulgelände nach dem Abriss der Gebäude einmal aussehen könnte, gibt es. Wann sie jedoch umgesetzt werden, ist offen. 

Schule an der Gluckstraße in Vaterstetten wird zunächst doch nicht abgerissen

„Dem Kämmerer stellt es die Haare auf“

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Zunächst klang alles ganz gut. Dann aber kam die Kehrtwende.

Vaterstetten – Wenn die neue Vaterstettener Schule inklusive neuem Hallenbad, derzeit in Bau, fertig ist, ziehen die Kinder aus der bisherigen Grund- und Mittelschule an der Gluckstraße/Johann-Strauß-Straße um. Anschließend werden die alten Gebäude abgerissen. Das Gelände kann verwertet werden. „Dann bekommen wir 15 Millionen Euro aufwärts“, habe es geheißen, erinnert sich Bürgermeister Georg Reitsberger.

Doch was auf dem „alten“ Gelände derzeit geplant sei, Stichworte Sozialwohnungen und Kindergarten, „damit kommen wir da nicht mehr hin“. Und auch sonst sieht es finanziell wohl nicht gerade rosig aus. „Dem Kämmerer stellt es manchmal die Haare auf, was wir alles planen“, so Reitsberger. „Auch die Bauverwaltung kann nicht Unmögliches schaffen. Lieber groß planen und in kleineren Schritten umsetzen.“ Also möglicherweise abschnittsweise.

Im Bauausschuss gab es jetzt einen Zwischenbericht zu den Planungen. Bereits im Mai 2017 wurden den Mitgliedern des Gremiums für die mögliche Bebauung des Areals Gluckstraße/Johann-Strauß-Straße verschiedene Varianten vorgestellt. Die von den Räten favorisierte Version wurde der Öffentlichkeit präsentiert. Vorgesehen sind eine ganze Reihe von Wohngebäuden. Möglich sein soll auch Wohnen für Senioren.

Zu einem Bebauungsplan-Vorentwurf sollten die Behörden und Träger öffentlicher Belange eingebunden werden. Doch das fand bisher nicht statt. Es ergaben sich nämlich unterschiedliche Überlegungen, die die ursprünglichen Planungsziele berührten. Das Gebäude der Grundschule soll nämlich zunächst nicht abgerissen, sondern weiter genutzt werden. Benötigt werden die Räume für einen Hort und eine Kindertagesstätte. Erst wenn hier eine Lösung gefunden ist, kann der alte Bau weichen. Dass das Haus zunächst bleibt, führt zu einem Konflikt der Neubebauung im Bereich Mittelschule. Die Idee eines Teilabbruchs wurde nicht weiter verfolgt, weil dies nicht wirtschaftlich wäre, so die Planer.

Zudem geht es um die Bücherei, die sich ebenfalls auf dem Gelände befindet. Hier gibt es Überlegungen zum Erhalt am bisherigen Standort, einem Umzug innerhalb des Gebietes oder einer Alternative an einem neuen Standort. Diskutiert wird das bereits seit Längerem mit vielen Vorschlägen. Derzeit wird quasi „um die Bücherei herum geplant“.

Zudem geht es um die künftige Erschließung. Vorgesehen ist derzeit eine Stichstraße ausgehend von der Johann-Strauß-Straße in das Areal plus einen Wendehammer. Geprüft wurde auch eine Erschließung von Norden, also über die Verdistraße. Untersucht wurde zudem eine fußläufige Anbindung durch das Wäldchen an der Gluckstraße.

Verändert wird die Planung auch dadurch, dass ein weiteres gemeindliches Grundstück einbezogen werden soll, nämlich gegenüber des Geländes. Weitere Schritte sind nun zunächst die Erstellung eines Verkehrsgutachtens und darauf basierend die Beauftragung eines Schallgutachtens.

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