Ingolstadt entlässt Walpurgis - Interims-Nachfolger steht fest

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Sie freuen sich über die gelungene Aktion (stehend von links): Alina Beck (10. Klasse), Monika Reschberger, Benedikt Zillner, Stefanie Wiedenmann (alles Lehrer), Sara Bekele, Norbert Paul, Anton Stephan (alle Vorstand Verein Alem Katema), Schulleiter Rüdiger Modell, Alexander Bestle, Stephan Kruse (beide Vorstand Verein Alem Katema). Kniend von links: Patrick Andorfer, Lisa Ortlieb, Dilara Savgu (alle 10. Klasse), Sophia Banzer, Maja Wirkus, Arwin Huth (alle 5. Klasse). 

Tolle Aktion

18 000 Euro für Alem Katema

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„Ich bin der Schulfamilie sehr dankbar“, sagte Anton Stephan, Vorsitzender des Vereins Partnerschaft mit Alem Katema, gerührt. Zusammen mit mehreren Vereinskollegen war er ins Humboldt-Gymnasium Vaterstetten gekommen, um eine Spende von 18 000 Euro entgegenzunehmen.

Vaterstetten– Das Geld stammt vom Sponsorenlauf, der alljährlich zugunsten der äthiopischen Partnergemeinde stattfindet. „Das ist wirklich eine tolle Tradition“, meinte Stephan und dankte insbesondere dem Organisationsteam unter der Leitung von Stefanie Wiedenmann. Die gab den Dank weiter an ihre Kollegen Monika Reschberger und Benedikt Zillner sowie die fleißigen Helfer des Elternbeirats: „Ohne die könnten wir solch eine Veranstaltung nicht durchführen.“

Tatkräftig mitgeholfen hatten auch die Zehntklässler Alina Beck, Lisa Ortlieb und Dilara Savgu, denn wenn mehr als tausend Schüler plus etliche Lehrer und Eltern im Sportstadion ihre Runden für den guten Zweck drehen, dann braucht es wirklich jede helfende Hand. Besonders eifrig waren drei Fünftklässler: Sophia Banzer und Maja Wirkus sind jeweils 25 Runden gelaufen, Arwin Huth schaffte sogar 30 Runden. Als Sponsoren konnten sie ihre Eltern gewinnen, Maja bekam zudem noch finanzielle Unterstützung von Nachbarn und „ganz vielen Parsdorfern“, die ihr für jede zurückgelegte Runde einen festen Betrag zahlten.

Das Geld fließt in den geplanten Bau des dritten Kindergartens in Alem Katema. „Wir hatten noch Finanzierungsprobleme“, berichtet Stephan, „aber nun öffnet sich für uns ein ganz neuer Finanzierungshorizont, weil die Gehälter des Kindergartenpersonals vom Staat übernommen werden. Außerdem können wir auf Geld aus der Entwicklungshilfe hoffen.“ Und natürlich ist auch die großzügige Spende aus dem Gymnasium willkommen.  se

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