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Die schlechtesten Straßen in Vaterstetten wurden inzwischen weitgehend saniert. 

Straßensanierungsprogramm

Vaterstettener aufgepasst: Hier wird gebaut

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Rund 1,65 Millionen Euro will die Gemeinde Vaterstetten im kommenden Jahr in den Straßenbau investieren. Das liegt über dem einst festgelegten Budget von 1,5 Millionen Euro. Hier die wichtigsten Projekte.

Vaterstetten –  „Ich sehe keine Möglichkeit, zu sparen“, sagte der zuständige Sachgebietsleiter im Rathaus, Manfred Weber, im Verkehrsausschuss. In den vergangenen Jahren waren 1,3 beziehungsweise 1,2 Millionen Euro veranschlagt gewesen, also jeweils ein Betrag unter dem Budget. Das teuerste Projekt im kommenden Jahr ist der Ausbau der Arnikastraße mit geschätzten Kosten von rund 537 000 Euro.

Die Gemeinde Vaterstetten hat ihre Straßen je nach Zustand in Klassen eingeteilt. Für das Straßenbauprogramm gibt es dann Ampelprioritäten. Grün bedeutete: Soll im nächsten Jahr gemacht werden. Gelb heiß: Kann noch etwas warten und Rot: kommt später dran.

Die schlechtesten Straßen, zusammengefasst in der Kategorie sieben, wurden inzwischen weitgehend saniert, darunter die Mohnstraße, die Frauenschuhstraße oder die Lindenstraße. Jetzt werden die Straßen der Kategorie sechs angepackt, das sind 68 von rund 220 Straßen im Gemeindegebiet.

Geplant sind in diesem Zusammenhang unter anderem Maßnahmen in einem Teil der Dahlienstraße (150 000 Euro), in der Alpenrosenstraße (160 000 Euro), in der Ulmenstraße (40 000 Euro), in der Edelweißstraße (366 000 Euro) sowie in einem Teil des Buchenweg in Parsdorf mit 35 000 Euro. Erstmals richtig ausgebaut werden soll der Brombeerweg. Dazu soll im kommenden Jahr ein Betrag von 10 000 Euro eingeplant werden. Für 2019 sind weitere 100 000 Euro vorgesehen. Der Ausbau ist erschließungskostenpflichtig. Heißt: Anwohner werden bei der Finanzierung mit herangezogen.

Ein weiteres Projekt im kommenden Jahr ist die Ortsverbindungsstraße Baldham-Dorf nach Baldham mit einem Ansatz von 100 000 Euro.€ Dabei geht es um die Sanierung der durch den Schwerlastverkehr stark beanspruchten Fahrbahndecke.

Beschlossen wurde bereits die Sanierung der Stützwand an der Bahnunterführung Karl-Böhm-Straße (wir berichteten). Dafür sollen im Haushalt des kommenden Jahres 200 000 Euro eingestellt werden. Ein Großteil der erwarteten Gesamtkosten von rund 660 000 Euro wurde bereits in den vergangenen Jahren angespart.

Als Merkposten eingetragen sind 200  000 Euro für die Umgestaltung des Ortszentrums Parsdorf in der Planung 2019. Es geht um den verkehrsberuhigten Ausbau. Relevant wird dies mit dem Bau der Umfahrung.

Für die Verbesserung der Radwege sind im kommenden Jahr, wie schon in den vergangene Jahren, 10 000 Euro vorgesehen. Der gleiche Betrag ist für die Verbesserung des Wegenetzes am Klimapfad in Parsdorf geplant. Für die kleineren Sanierungsarbeiten an den 110 Kilometern Straße und den 80 Kilometern Gehwegen im Gemeindegebiet sind 2018 180 000 Euro vorgesehen. 

Das letzte Wort zu dieser Finanzplanung hat nach einer Beratung im Finanzausschuss der Gemeinderat im Rahmen der Haushaltsdebatte.

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