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Hier hat sich das Unglück ereignet: Der Pfeil symbolisiert den Einfahrtsbereich in den Unfallhang, der Kreis die Verschüttungsstelle. 

Lawinenwarndienst veröffentlicht Bilder

Toter Skifahrer: Hier hat sich das Unglück ereignet

Vaterstetten - Grigory S. (14) aus Vaterstetten ist am Sonntag bei einem Skiausflug in Tirol von einer Lawine getötet worden. Der Lawinenwarndienst hat nun Bilder vom Unglücksort und eine Analyse veröffentlicht. 

Bei Betrachtung der Unglücksstelle wird laut Tiroler Lawinenwarndienst deutlich, dass lockerer Neuschnee, der von frischem Triebschnee überlagert wurde, wohl den "Domino-Effekt" ausgelöst hatte: Nachdem das 15 Meter breite Schneebrett abgebrochen war, setzte sich der Bruch nach oben hin fort. Mehr Details und Bilder gibt es auf der Internetseite des Lawinenwarndienst Tirol

Grigory S. war ein leidenschaftlicher Skifahrer und an dem Unglückstag mit seinem Trainer vom WSV Glonn unterwegs.

Die Bilder zeigen die Stelle, an der der 14-Jährige durch einen Sturz ein Schneebrett losgetreten und dadurch eine Lawine ausgelöst hatte. Er wurde unter einem Meter Schnee begraben und erst nach etwa einer halben Stunde gefunden. Die Retter konnten nichts mehr für den jungen Wintersportler tun. Die Lawinengefahr war an diesem Tag in Kaltenbach im Zillertal (Drisslkopf) mit Warnstufe drei erheblich. Eine Sicherheitsausrüstung wie etwa ein Lawinenverschütteten-Suchgerät, Schaufel oder Sonde hatte die Gruppe vom WSV Glonn, mit der Grigory S. unterwegs war, laut Tiroler Polizei nicht dabei. 

Lesen Sie hier den Vorbericht zum Tod des 14-jährigen Skifahrers

kg

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