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Weißenfeld: vom Durchgangsverkehr geplagt

Umfahrung Weißenfeld

SPD spricht von Reitsbergers Fata Morgana

Auf die Äußerung von Bürgermeister Georg Reitsberger (FW), dass er bezüglich der Ortsumfahrungen von Parsdorf und Weißenfeld nicht tricksen wolle, er sich aber eine Änderung der Trasse offen halten möchte, hat die Vaterstettener SPD-Gemeinderatsfraktion mit Verwunderung reagiert.

Vaterstetten Reitsberger will, falls sich in seiner jüngsten beauftragten Untersuchung nochmals herausstellt, dass die aktuell im Verfahren befindliche Trasse eine deutliche Entlastung bringt, nur die Teilabschnitte eins und zwei realisieren. Der SPD-Fraktionssprecher Sepp Mittermeier dazu: „Warum ignoriert der Bürgermeister die Verkehrsgutachten, die eindeutig zu dem Ergebnis kommen, dass nur die Realisierung aller vier Teilabschnitte zu einer gleichmäßig, hohen Entlastung von Weißenfeld, Parsdorf und Hergolding führt?“

Der Vaterstettener Bürgermeister setze in seinen Überlegungen immer wieder auf den Bau einer B 471 neu westlich der Autobahn A 99, die im Übrigen mit einem erheblichen Eingriff in Natur und Landschaft verbunden wäre. „Diese Straße ist seit Jahrzehnten in der Diskussion, bisher wurde allerdings noch nicht einmal eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben“, so Mittermeier dazu. Über die Aussage von Reitsberger, eine Lösung auf dieser Basis könnte ein bisschen länger dauern, kann der SPD-Fraktionssprecher nur den Kopf schütteln. „Sollte diese Fata Morgana tatsächlich einmal realisiert werden, so dürfte das noch Jahrzehnte dauern.“ Die Forderung der Parsdorfer, die Planungen für ein neues Gewerbegebiet nördlich der A 94 zwischen Parsdorf und Grub solange einzustellen bis die Umfahrungen gebaut werden, ist aus Sicht der SPD verständlich.

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