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Eine Kabeltrommel mit Leitungen für Breitbandkabel steht auf einer Baustelle. Vaterstetten soll flächendeckend versorgt werden. 

Gemeinderat gibt grünes Licht

Vaterstetten auf dem Weg in die Gigabitgesellschaft

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Einstimmig hat sich der Gemeinderat  nichtöffentlich entschlossen, die Gemeinde Vaterstetten in die Gigabitgesellschaft zu führen. Dies teilte Vizebürgermeister Martin Wagner (CSU) mit.

Vaterstetten  Am Donnerstag, 17. Mai,  wird sich der Gemeinderat  nun zudem mit einem Masterplan zum Thema „Breitbandausbau“ für die gesamte Gemeinde befassen. Dabei soll es um die Umsetzung und um mögliche Schwachstellen gehen, wie Wagner auf Nachfrage erklärte. Ziel sei, in den nächsten Jahren die gesamte Gemeinde inklusive der Dörfer zukunftssicher mit schnellem Internet per Glasfaser zu versorgen.

Ausgangspunkt und Grundlage des Beschlusses im April sei das Angebot der Firma NGN GmbH von Anfang April, „das Gemeindegebiet Vaterstetten im Gesamtbereich ihrer Zuständigkeit flächendeckend mit Glasfaser bis in die Gebäude auszubauen“. Der Ausbau könne entweder durch die Gebäudeeigentümer selbst oder durch eine örtliche Partnerfirma der NGN GmbH entsprechend dem Stand der Technik erfolgen. Das Netz werde für die Kunden zunächst eine „symmetrische Bandbreite“ bis zu einem Gigabit pro Sekunde ausgelegt sein und bei Bedarf auch erweitert werden, heißt es aus dem Rathaus. Der technische Ausbau werde vorrangig in den bislang unterversorgten Gemeindeteilen begonnen und vorangetrieben. Die Bandbreiten würden entsprechend dem Bedarf der Kunden vom Dienstanbieter NGN in mehreren marktüblichen Tarifen zur Verfügung gestellt.

Um die Kunden- und Bürgernähe zu gewährleisten, habe die Gemeinde durchgesetzt, dass die NGN Projektgesellschaft in Vaterstetten ihren Sitz hat. Über das örtliche Projektbüro werde unter anderem Kundenberatung, Werbung, Marketing und sonstigen Aktivitäten erledigt. Der Zeitplan für die Umsetzung und Realisierung des Gemeinderatsbeschlusses werde nun zeitnah von der Verwaltung in enger Abstimmung mit der NGN GmbH aufgestellt, erklärte Wagner. Dabei sei besonders hervorzuheben, dass das zu bauende Glasfasernetz allen Ansprüchen von „Open Access“ genügen werde, das heißt, für alle Anbieter und Dienste offen sein werde.

Abschließend versicherte Wagner, dass alle notwendigen Informationen über die Angebote oder Tarife in Infoveranstaltungen, Informationsbroschüren sowie Öffentlichkeitsarbeit in den Ortsteilen und das Projektbüro in Vaterstetten den Bürger und potentiellen Kunden zugänglich gemacht würden, „sobald die weiteren Schritte im Laufe des Sommers ausverhandelt und definiert sind“.    

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